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Anwendungsberichte

Hier werden Einsatz und Nutzen von Systeme und Komponenten der geo-konzept beim Kunden beschrieben. Neben Standardl├Âsungen wie z.B. der Einf├╝hrung von Parallelf├╝hrungssystemen, Laserscannern oder Bohrlochsonden, finden Sie hier auch ungew├Âhnliche Einsatzm├Âglichkeiten verschiedener Komponenten.

Anwendungsberichte aus Landwirtschaft
  • Winzer Dirk Renzelmann bewirtschaftet sein 15 ha großes Weingut in Rheinland-Pfalz biodynamisch, um seinen Wein nachhaltig zu erzeugen. Die Trauben werden auf einer hohen ökologischen Basis angebaut und der Wein anschließend
    ohne Filtration durch Spontangärung im Keller erzeugt.

     

    „Wein ist ein Naturprodukt und das braucht Zeit“, sagt Dirk Renzelmann.

    Daher wird seit diesem Jahr auf dem Weingut ZumStein der Wein auch nicht mehr in Glasflaschen sondern in Natursteinflaschen aus Ton abgefüllt. Tonflaschen sind in der Herstellung weniger energieaufwendig als Glasflaschen. Dazu bleibt der Wein beim Verzehr länger kühl und die Flaschen können handrecycelt werden, indem man sie in kleine Stücke zerschlägt oder zermahlt. In dieser Form kann der Ton in den Wingert ausgebracht werden.

    Winzer Dirk Renzelmann bewirtschaftet sein 15 ha großes Weingut in Rheinland-Pfalz biodynamisch, um seinen Wein nachhaltig zu erzeugen. Die Trauben werden auf einer hohen ökologischen Basis angebaut und der Wein anschließend
    ohne Filtration durch Spontangärung im Keller erzeugt.

     

    „Wein ist ein Naturprodukt und das braucht Zeit“, sagt Dirk Renzelmann.

    Daher wird seit diesem Jahr auf dem Weingut ZumStein der Wein auch nicht mehr in Glasflaschen sondern in Natursteinflaschen aus Ton abgefüllt. Tonflaschen sind in der Herstellung weniger energieaufwendig als Glasflaschen. Dazu bleibt der Wein beim Verzehr länger kühl und die Flaschen können handrecycelt werden, indem man sie in kleine Stücke zerschlägt oder zermahlt. In dieser Form kann der Ton in den Wingert ausgebracht werden.


    Der Wein ist eine Dauerkultur, die besonders viele Anwendungen und Überfahrten erfordert und Fehler beim Fahren nicht verzeiht. Ein durch Unaufmerksamkeit oder Überbelastung abgefahrener Rebstock bedeutet 3 Jahre Ertragsausfall und viel zusätzliche Arbeit.
    Ziel von Dirk Renzelmann ist es, seine Arbeitsweise möglichst weit zu automatisieren, sodass der Drahtrahmen, das Pflanzen, die Auswuchspflege und die Bodenverhältnissen so angepasst werden,  dasst zum einen der Arbeitsprozess und zum anderen die Wachstumsbedingungen für die Pflanzen optimiert werden.
    Um dieses Ziel zu erreichen hat er sich vertrauensvoll an seinen Landtechnikhändler Petri & Söhne Landmaschinen GmbH gewendet. Dieser empfahl ihm einen Trimble Autopilot Motordrive (APM) von geo-konzept. Denn schnell war klar, dass durch den APM das Fahren entspannter ist und man sich besser auf das Anbaugerät konzentrieren kann.

     

    Maßgeblich für die Nutzung des APM ist die einzelne Erfassung der Reihenabstände, auch wenn der Wingert mit einem GPS-System gepflanzt wurde. Zum aktuellen Zeitpunkt werden die Flächen mit Linienmerkmalen aufgenommen. Das bedeutet, dass die einzelnen Reihen in den Wingerts einmal von Hand abgefahren werden. Im zweiten Arbeitsgang können die aufgenommenen Linien wieder aufgerufen und automatisch abgefahren werden.

    Für Dirk Renzelmann ist die Arbeit mit einem Lenksystem die logische Konsequenz, um Arbeitsgänge zu reduzieren und den Boden zu schonen. Durch den AutoPilot Motordrive ist es möglich, zum Beispiel drei Arbeitsgänge auf einen zu reduzieren, da man beim Spritzen zusätzlich die Unterstockbearbeitung und mindestens zweimal Laubarbeiten und/oder beidseitiges Entlauben mit durchführen kann. Alternativ kann man das Mulchen auch mit der Unterstockpflege und einem Frontanbauarbeitsgerät kombinieren.

     

    „Für mich ist der Pflanzenschutz mit der Unterstockpflege und das Vitalisieren der Rebe das aller wichtigste. Die eintretenden Synergieeffekte sind extrem“, sagt Dirk Renzelmann, auch in Hinblick auf das diskutierte Glyphosatverbot und als Entscheidungshilfe von konventionellen auf ökologischen Anbau umzustellen. Zusätzlich lassen sich nun der Pflanzenschutz und die Unterstockpflege gleichzeitig durchführen, wodurch eine fortwährende Durchmischung des Bodens unter dem Rebstock gewährleistet wird. Dies fördert das Bodenleben und vermindert die Probleme mit Unterbewuchs. Denn das Unterwuchsmanagement ist besonders wichtig im Bezug auf Schädlinge wie dem Peronospora Pilz (Falscher Mehltau) oder der Kirschessigfliege, die sich besonders im Unterwuchs wohlfühlt.

    Neben den wirtschaftlichen Vorteilen wie Maschinenschonung und reduziertem Treibstoffbedarf ist für Renzelmann und seine Mitarbeiter auch die gewonnene Zeit und gesteigerte Lebensqualität ein entscheidendes Argument für die Investition. Unter gewonnener Lebensqualität wird hier das Schaffen eines angenehmeren Arbeitsplatzes gemeint. Denn durch die Entlastung beim Fahren, aber auch die Entspannung für Renzelmann als Betriebsleiter, die sich durch die verbesserte Arbeitsqualität einstellt, wird die Arbeitsplatzsituation deutlich besser.
    Nichtsdestotrotz muss man sich laut Renzelmann neben der Technik auch intensiv mit der Bedienung und Funktion des Systems auseinander setzen, um ein Lenksystem erfolgreich einsetzen zu können.

    „Umso besser ich die Technik pflege, desto besser funktioniert sie. Und umso sicherer ich im Umgang werde, desto weniger muss ich den Support anrufen. Denn jede Maschine ist nur so gut wie ihr Anwender."

    Er geht davon aus, dass der mit APM ausgestattete Schlepper die meisten Stunden fahren wird, da die Anbaugeräte für diese Maschine angepasst sind. Neben der Entlastung des Fahrers muss auch die Schlagkraft erhalten bleiben. Hier ist das Flottenmanagement ein entscheidender Vorteil in der Arbeitsplanung. Die Einsätze der Maschinen, die Anwendungsplanung und die Nachkontrolle, aber auch das Einarbeiten eines neuen Fahrers werden erleichtert. Zum effizienteren Arbeiten gehört auch dazu, dass beispielsweise ein Fahrer die Position einer auffälligen Stelle oder einzelner Flächen für Folgearbeiten markieren kann. Das ist zum Beispiel bei der Bekämpfung der Kirschessigfliege sehr hilfreich. Diese tritt nur bei roten Traubensorten auf, aber wiederum auch nicht bei allen. Sind die betroffenen Stellen bekannt, werden nur diese Teilflächen bearbeitet und somit Betriebsmittel und Arbeitszeit eingespart.

    Renzelmann kann sich vorstellen, auch zukünftig weitere Schlepper mit dem System auszustatten. Zwar benötigt er durch die höhere Schlagkraft weniger Maschinen, aber auch hier werden dann weiterhin Maschinenverschleiß wie Kraftstoffverbrauch minimiert.

     

    „Ich schätze, dass wir allein dadurch im Jahr bis zu € 3.000 an Dieselkosten einsparen.“

    Zur weiteren Optimierung des Systems möchte Renzelmann noch einen Joystick auf dem Traktor einbauen, durch den das Vorwärts- und Rückwärtsfahren sowie An-und Ausschalten des APM noch einfacher gesteuert werden können. Eine Kamera, die das Anbaugerät im Blick hat und deren Bild auf einen Monitor in der Kabine übertragen wird, soll den Arbeitskomfort noch weiter verbessern, da sich der Fahrer dann nicht mehr umdrehen muss.

    Das Potenzial des APMs im Weinbau schätzt Dirk Renzelmann als sehr hoch ein. Er vermutet, dass alleine durch die Einsparungen, die mit dem System möglich sind - ohne die verbesserte Lebensqualität mit einzubeziehen - für einen größeren Weinbaubetrieb das System nach 6 Jahren, wenn nicht schon früher, abbezahlt ist. Wenn mit dem Schlepper-Spritzengespann 50 ha in zwei bis drei Tagen gespritzt werden, ist das System nach zwei Jahren alleine durch den eingesparten Kraftstoff bezahlt. Das größte Argument für die Investition bleibt für ihn allerdings die Entlastung des Fahrers.

  • geo-konzept bietet Landwirten, Züchtern und Versuchsanstellern mit bedarfsgerechten Precision Farming-Lösungen die Grundlage, um richtige Entscheidungen zur richtigen Zeit am richtigen Ort zu treffen!
    Mit dem geo-X8000 ist es möglich, auf einfachstem Weg eigene Luftbildaufnahmen zu erstellen und daraus qualitativ hochwertige Multispektraldaten kostengünstig und zeitlich flexibel zu gewinnen.

    geo-konzept bietet Landwirten, Züchtern und Versuchsanstellern mit bedarfsgerechten Precision Farming-Lösungen die Grundlage, um richtige Entscheidungen zur richtigen Zeit am richtigen Ort zu treffen!
    Mit dem geo-X8000 ist es möglich, auf einfachstem Weg eigene Luftbildaufnahmen zu erstellen und daraus qualitativ hochwertige Multispektraldaten kostengünstig und zeitlich flexibel zu gewinnen.


    Besonders im Precision Farming-Bereich gewinnt die Multispektralanalyse von Pflanzenbeständen immer größere Bedeutung. Hierbei sind besonders die Nährstoffverteilung und -versorgung, der Gesundheitszustand der Pflanzen oder etwaige  Pflanzenstressbedingungen auf den einzelnen (Teil-) Flächen von großem Interesse.
    Mit dem geo-X8000 Multispektral-Paket liefert geo-konzept das optimale Werkzeug, diese Fragestellungen selbständig beantworten zu können.
    geo-konzept bietet dabei alle nötigen Hard- und Softwareprodukte, um kostenoptimiert und praktisch zeitlich unabhängig multispektrale Luftbildaufnahmen zu machen und anschließend automatisiert auszuwerten.

    In der Praxis: geo-X8000 im Einsatz bei der Saaten-Union in Moosburg

    geo-konzept konnte bereits einige Erfahrungen im Bereich der Multispektraldatengewinnung und –auswertung sammeln. So wurden z.B. Flächen der SAATEN-UNION Moosburg beflogen. Ziel des Einsatzes: Eine Vereinfachung der Bonitur bzw. Beurteilung der Pflanzenbestände.
    Im Fokus der Befliegungen stand zu Beginn eine schnellere und einfachere Beurteilung der Parameter Blühbeginn und –ende von Rapsbeständen. Dazu wurde der geo-X8000 mit einer Tetracam MiniMCA Multispektralkamera ausgestattet. Mit dieser wurden multispektrale Aufnahmen der zu untersuchenden Flächen erstellt und zu einem digitalen Orthofoto zusammengefügt.

    Digitaler Parzellenplan & NDVI, Raps, SU Moosburg

    Im nächsten Schritt wurden die erfassten Daten mit dem digitalen Parzellenplan überlagert und statistisch ausgewertet.
    Dadurch wurde es möglich, die verschiedenen Versorgungsgrade von Pflanzenbeständen (z. B. mit Chlorophyll)  sichtbar zu machen und auf Wasser-, Nährstoff- und Gesundheitszustand zu schließen.
    Im Parzellenversuchswesen können mit dem geo-X8000 Multispektral-Paket in nur einem Überflug eine Vielzahl von Bonitur-Parametern gleichzeitig aufgenommen werden.  Dies ist sonst nur mit einem enorm erhöhten Zeit- und Arbeitsaufwand möglich.
    UAV-gestützte Bonituren ermöglichen es schnell, einfach und kostengünstig den Versorgungzustand des Bestands zu erfassen. Dadurch werden Landwirten und Züchtern informationsgestützte Entscheidungshilfen zur Verfügung gestellt.

  • Lohnende Investition für den Betrieb und die Mitarbeiter auf dem Schlepper – Praxisportraitdes Spargel- und Erdbeerhofs Appel in Rain am Lech.

    In der Landwirtschaft wird viel über den Einsatz von Precision-Farming-Lösungen diskutiert. Die wichtigsten Fragen sind dabei „sind die Anwendungen wirklich praxisreif“ und „lohnt sich die Technik schon“.
    Die Familie Appel in Sallach bei Rain am Lech (Landkreis Donau-Ries/Bayern)hat ihren Betrieb auf den Spargel- und Erdbeeranbau spezialisiert und seit 2010 umfangreiche Erfahrungen mit dem Einsatz von Lenk- und Parallelführungssystemen, hochgenauen Positionsdaten und zentralem Datenmanagement gemacht.

    Lohnende Investition für den Betrieb und die Mitarbeiter auf dem Schlepper – Praxisportraitdes Spargel- und Erdbeerhofs Appel in Rain am Lech.

    In der Landwirtschaft wird viel über den Einsatz von Precision-Farming-Lösungen diskutiert. Die wichtigsten Fragen sind dabei „sind die Anwendungen wirklich praxisreif“ und „lohnt sich die Technik schon“.
    Die Familie Appel in Sallach bei Rain am Lech (Landkreis Donau-Ries/Bayern)hat ihren Betrieb auf den Spargel- und Erdbeeranbau spezialisiert und seit 2010 umfangreiche Erfahrungen mit dem Einsatz von Lenk- und Parallelführungssystemen, hochgenauen Positionsdaten und zentralem Datenmanagement gemacht.


    Der Einstieg: GPS-gestützte Verschieberahmen
    Den Einstieg in dieGPS-gestützte Maschinensteuerung hat Johann Appel gemeinsam mit Sohn Johannes und seinen Mitarbeitern schrittweise gewagt. Im Frühjahr 2010 legten sie die neuen Spargelkulturen erstmals GPS-gestützt an. Dafür wurde die Pflanzmaschine mit einem Verschieberahmen und einem eigenen Trimble-GPS-Empfänger ausgerüstet. Dieser steuerte die Pflanzmaschine mit den vorher einprogrammierten Daten der gewünschten Ideallinie so, dass die Spargelpflanzenexakt auf dieser Spur gesetzt wurden.

    Der Trimble-Vertriebspartner geo-konzept GmbH, Adelschlag, hatte den Verschieberahmen für Anbaugeräte empfohlen.
    Denn dieserkann unabhängig davon, ob der Schlepper exakt der Fahrspur folgt, gesteuert werden. Die Maschine bekommt so zu jeder Seite einen eigenen Spielraum von 25 Zentimetern, dass heißt, siekann insgesamt eine Differenz von einem halben Meter ausgleichen.

    Diese Technik wurde im nächsten Schritt im Herbst 2012auch bei den Dammfräsen für die Spargeldämme eingesetzt, um ein exaktes Fräsen entsprechend der vorgegebenen Linien zu erreichen.Im letzten Frühjahr ging man noch einen Schritt weiter. Jetzt wurden erstmals die Schlepper mit dem automatischen Lenksystem Trimble® Autopilot™ ausgerüstet. Es hält den Schlepper auf der Idealspur. Durch die TrueTracker™ Anbaugerätesteuerungund den Verschieberahmen folgt das Anbaugerät trotz Seitenzug oder Hangneigung genau der Idealspur. Die selbstfahrende Feldspritze, ein LeebTrac mit 27 Metern Arbeitsbreite, arbeitet ohnehin GPS-gestützt und mit Lenkautomat. Auch sie folgt den vorgegebenen Spuren exakt.

    Lohnt sich die Investition?
    Wie sind nun die Erfahrungen - welchen Nutzen hat der Einsatz der GPS-Technik? „Wir haben uns vor dem Start schon gefragt, ob die Investitionen, die für unseren Betrieb vorab je nach Ausbaustufe mit 100.000 bis 150.000 Euro kalkuliert wurden, wieder reinkommen würden. Doch die diesjährige Ernte hat klar gezeigt:Ja, das wird was –es lohnt sich wirklich“, stellt Johann Appel fest. Er rechnet unter dem Strich mit einem direkten, monetären Mehrertragje nach Kultur und Schlag zwischen fünf und zehn Prozent. „Das ist bei Spargel und Erdbeeren viel Geld“, berichtet der Sonderkulturspezialist.

    Bevor es losgehen kann, muss jede Fläche exakt vorgeplant werden. Die Ideallinien für die Bearbeitung werden im Büro einprogrammiert. Sie gelten dann für das Pflanzen, Fräsen und Spritzen: „Es gibt nur diese eine richtige Spur“, stellt Johannes Appel, der bisher rund 300 Stunden in diese Vorarbeiten investiert hat, fest. „Wenn die aber erst einmal einprogrammiert ist, dann ist das Feld gut organisiert. Wenn eigentlich eine halbe Spur ungenutzt bleiben müsste, weil wir mit dem normalen Reihenabstand nicht hinkommen, dann kann ich den beispielsweise auch auf 1,99 Meter festlegen. Diese Variation rettet auf 100 Reihen die letzte halbe Spur und macht daraus eine ganze. „Das ist echt super“, freut sich der Junior-Chef.

    Vorteile auf vielen Feldern
    Die Pluspunkte sind in der Tat greifbar, für den Seniorchef liegt der erste geldwerte Vorteil schon bei der Pflanzung auf der Hand: „Wir können die Pflanzenanzahl sofort ganz exakt bestellen, weil wir den Pflanzabstand und die Reihenlänge der ganzen Kultur vorher auf den Meter genau kennen.“ Für die Bestellung muss nicht mehr vorgehalten werden und es bleiben auch keine unnötig bestellten Pflanzen übrig.

    Die Pflanzzeit war zuvor eine Arbeitsspitze, die durch die GPS-Unterstützung jetzt gebrochen wird: „Wir pflanzen in der Saison nunim Schichtbetrieb 24 Stunden durch. Das geht, weil dem Fahrer die Arbeitsspur ja auf jedem Schlag exakt vorgegeben ist – bei Tag und bei Nacht. Er kann dann weder falsch noch schief fahren“, berichtet Johannes Appel. Vorher musste der Fahrer sich auf das Geradeaus- und Parallelfahren so stark konzentrieren, dass die Nachtarbeit nur sehr eingeschränkt möglich war. Spurfehler wirken sich bei der Spargelpflanzung vor allem deshalb sehr stark aus, weil eine Spargelkultur sieben bis zehn Jahre genutzt wird. Deshalb ist die exakte Pflanzung sehr wichtig.

    Die Fräse muss genau arbeiten
    Eine nicht exakte Pflanzung hat ebenso wie das schiefe Fräsen des Spargeldamms im Herbst einen ganz entscheidenden Einfluss auf die Qualität: Johann Appel erklärt: „Wenn die Fräse nur 10 bis 15 Zentimeter schief arbeitet, dann eckt sie gerade bei älteren Kulturen schon am Trieb der Spargelpflanzen an. Der Spargel kommt dann in der folgenden Saison an der Seite raus. Dann geht die Qualität rapide runter, weil der Spargel kürzer wächst und violett wird.“

    In älteren Spargelkulturen wird dieses Problem noch größer, weil die Triebe der Pflanzen zunehmend streuen. „Bei unserem Boden wird der Spargeldamm zudem sehr fest, dadurch wird dann der Schlepper weggedrückt. Hier helfen TrueTrackerund Verschieberahmen, damit die Fräse auf Kurs bleibt und möglichst genau dort arbeitet, wo dies wirklich geplant ist“, berichtet Appel weiter.

    Mehr Ertrag durch bessere Qualität
    Durch das exakte Fahren wird hier im wahrsten Sinne des Wortes gegengesteuert: „Wir gehen von mindestens 10 Prozent Ertragssteigerung allein über die höhere Qualität aus. Grundsätzlich müssen wir damit rechnen, dass wir von der Feldlieferung bis zur vermarktungsfähigen Ware einen Verlust wegen Qualitätsmängeln von bis zu 30 Prozent haben. Wenn wir diese Quote reduzieren können, dann ist das bares Geld für alle Beteiligten – auch für den Spargelstecher, der dann mehr Menge schafft und so besser verdienen kann.“

    Im Erdbeeranbau gibt es das gleiche Problem. Werden dort Pflegearbeiten wie das Hacken in den Reihen durchgeführt, dann würde die Maschine bei nicht exakter Fahrt die Wurzelausläufer, die Rhizome, anfräsen und freilegen. Diese Beschädigung wäre dann das Einfallstor für bodenbürtige Pilze und so die Quelle für spürbare Ertragsverluste.

    GPS nimmt Druck vom Fahrer
    Die Fahrer im Spargel- und Erdbeeranbau wissen um dieses Problem und spüren den Druck, der auf ihnen lastet. „Sie sind jetzt selbstbewusster bei der Arbeit, weil sie die Verantwortung für das schwierig einzuhaltende genaue Lenken abgeben können und sich trotzdem viel sicherer fühlen können.“

    Johann Appel freut sich auch über weitere Vorteile: „Es wird immer schwieriger, geschultes und engagiertes Personal zu bekommen. Ein wesentliches Hindernis fällt weg, denn wir können jetzt auch Fahrer nehmen, diezwar sonst engagiert und zuverlässig sind, aber leider nicht die ruhige und geschickte Hand für das exakte Geradeausfahren haben. Das war sonst ein echtes Problem. Jetzt reicht es, wenn wir den neuen Kollegen vernünftig einweisen, danach fährt er die Linie ab.

    Nebel kein großes Hemmnis mehr
    Auf dem Appelhof gibt es in der Saison reichlich Arbeit. Witterungsbedingte Verzögerungen können dabei den Zeitplan doch empfindlich stören. Hierzu gehörte früher regelmäßig auch der Nebel, denn die Donau fließtnur drei Kilometer vom Hof entfernt und der Lech ist auch nicht weit. „Jetzt ist der Nebelkein großes Hindernis mehr, weil der Weg vorgegeben ist. Das hilft uns jetzt ebenso wie bei derNachtarbeit sehr weiter, denn so können wir termingerechter arbeiten und die Maschinen auch noch besser auslasten. Das gilt gerade auch für Mietschlepper. Die haben übrigens gleich werksseitig eine Trimble-Lenkung.

    Der Verschieberahmen spielt auch bei der Arbeit am leichten Hang seine Stärken aus. Dort rutschten sonst Pflanzmaschine und Spargelpflug unkontrolliert zur Seite, deshalb war der Spargelanbau dort nicht sinnvoll. Eigentlich interessante Pachtflächen konnten nicht genutzt werden. Jetzt pflanzt Johann Appel quer zum Hang, was auch hinsichtlich des Wassermanagements und der Erosionsprobleme am Hang unproblematischer ist. „Dadurch öffnen sich für uns neue Optionen beim Pachten, denn es kommen nun Flächen in Frage, die vorher nicht für Spargel nicht sinnvoll waren“, berichtet Appel. Ein wichtiges Argument, denn Flächen werden auch im Donau-Ries immer knapper.

    Das Fazit der Familie Appel ist eindeutig, der Einstieg in die Präzisionslandwirtschaft hat sich gelohnt. Sie wird diesen Weg weitergehen. Sicherlich auch, weil sie mit dem Team von geo-konzept jederzeit einen Ansprechpartner bei technischen Fragen hatte, „gerade in der Anfangsphase hat uns das sehr weitergeholfen“, loben Johann und Johannes Appel die Zusammenarbeit.

  • Mit GPS-gestützten Lenksystemen ist es dem Landwirt heute möglich seinen Schlepper bis zu 2,5 cm genau lenken zu lassen. Dies ist die optimale Voraussetzung, um das Controlled Traffic Farming-Konzept (CTF-Konzept) umzusetzen. Es basiert auf fest aufeinander abgestimmten Maschinenbreiten und auf Fahrspuren, welche über viele Jahre hinweg genutzt werden. Zwischen den Fahrgassen wird der Boden nicht befahren, wodurch ertragsmindernde Bodenverdichtungen verringert werden.
    Somit wird die Luft- und Wasserführung des Bodens optimiert.

    Controlled Traffic Farming

    Mit GPS-gestützten Lenksystemen ist es dem Landwirt heute möglich seinen Schlepper bis zu 2,5 cm genau lenken zu lassen. Dies ist die optimale Voraussetzung, um das Controlled Traffic Farming-Konzept (CTF-Konzept) umzusetzen. Es basiert auf fest aufeinander abgestimmten Maschinenbreiten und auf Fahrspuren, welche über viele Jahre hinweg genutzt werden. Zwischen den Fahrgassen wird der Boden nicht befahren, wodurch ertragsmindernde Bodenverdichtungen verringert werden.
    Somit wird die Luft- und Wasserführung des Bodens optimiert.

    Controlled Traffic Farming


    Betrieb Max Stürzer

    Die Vorteile dieser Arbeitsweise hat der Starnberger Landwirt Max Stürzer bereits vor Jahren erkannt und führt daher seinen Ackerbaubetrieb mit 320 ha rein nach dem Controlled Traffic Farming-Konzept. Mittlerweile zählt Max Stürzer im deutschsprachigen Raum aufgrund seiner Erfahrung und seines Fachwissens zu den Experten auf diesem Gebiet und wurde bereits in bekannten Fachmedien, z.B. im  Magazin profi, vorgestellt.
    Bei der Umsetzung des CTF-Konzeptes helfen ihm ein Trimble Autopilot und EZ-Steer Lenkassistent mit FmX Display. Die Versorgung mit Korrekturdaten für das GPS-Signal übernimmt eine RTK-Basisstation.

    Das FmX Display dient als Steuereinheit für den Autopiloten sowie für das Lenkassistenzsystem. Das Display bietet wie kein anderes Gerät auf dem Markt, maximale Freiheit in der Fahrspurplanung, die zur Umsetzung des Controlled Traffic Farming-Konzepts benötigt wird. Des Weiteren hat der Landwirt alle Maschinen und Arbeitsgeräte in der Arbeitsbreite exakt aufeinander abgestimmt.
    Um alle Flächen optimal bewirtschaften zu können hat er alle Fahrspuren einmalig in der Precision Farming Software Farm Works geplant und auf das FmX Display übertragen.

    Das Besondere am Einsatz des FmX Displays ist hierbei, dass nicht mit den klassischen AB-Linien oder Kurven gearbeitet wird, sondern ausschließlich mit „Linie Features“ – Linienmerkmalen. Dies bedeutet, dass jede einzelne Fahrspur als Linie auf dem Feld hinterlegt ist. Es gibt keine Referenzspur, von der alle weiteren parallelen Spuren automatisch, je nach eingegebener Arbeitsbreite, berechnet werden. So wird auch vermieden, dass vom CTF-Konzept durch falsche Eingabe der Arbeitsbreite von Fremdfahrer oder Angestellten abgewichen wird.
    Auch alle auf den Flächen befindlichen Hindernisse wie Bäume, Wasser oder Kanaldeckel wurden in Farm Works erfasst. Somit werden am FmX Display automatisch die angelegten Spuren und Hindernisse während der Arbeit angezeigt.

    Das Ergebnis

    Durch die genaue Planung der Fahrspuren werden Leerfahrten und Fahrten mit halber Arbeitsbreite vermieden, und das Controlled Traffic Farming Konzept kann optimal umgesetzt werden.

    Ertragsschmälernden Bodenverdichtungen, die durch jährliches Neuanlegen der Fahrspuren entstehen, werden minimiert. Auch der Verbrauch an Betriebsmitteln wird hierbei reduziert, und Arbeitszeit wird eingespart.

  • Reihengenaue Streifenlockerung

    Streifenlockerung (Strip-Till) ist ein noch relativ junges Anbauverfahren, bei dem der Boden nicht ganzflächig, sondern nur streifenweise bearbeitet wird. Die anschließende Aussaat erfolgt Dank automatischer Lenksysteme exakt in den zuvor bearbeiteten Streifen. Die Fläche zwischen den Streifen bleibt unbearbeitet. Dies verbessert die Bodenfruchtbarkeit, reduziert den Kraftstoffbedarf bei der Bearbeitung und vermindert die Erosionsgefahr erheblich.

    Reihengenaue Streifenlockerung

    Streifenlockerung (Strip-Till) ist ein noch relativ junges Anbauverfahren, bei dem der Boden nicht ganzflächig, sondern nur streifenweise bearbeitet wird. Die anschließende Aussaat erfolgt Dank automatischer Lenksysteme exakt in den zuvor bearbeiteten Streifen. Die Fläche zwischen den Streifen bleibt unbearbeitet. Dies verbessert die Bodenfruchtbarkeit, reduziert den Kraftstoffbedarf bei der Bearbeitung und vermindert die Erosionsgefahr erheblich.


        

     

    Lösungen von geo-konzept

    Trimble AgGPS RTK-Autopilot
    Der Trimble AgGPS RTK-Autopilot ist das ideale Werkzeug, um Strip-Till umzusetzen. Dabei kann die Zugmaschine mit einer Genauigkeit von bis zu 2,5 cm gelenkt werden. Die Führung des Anbaugeräts in den gelockerten Streifen bleibt dabei von Neigung und Bodenbeschaffenheit abhängig. Mit RTK-Korrektursignalen werden einmal angelegte Fahrspuren auch nach Jahren problemlos und genau wiedergefunden. Damit Anbaugeräte streifengenau bearbeiten und säen, bietet geo-konzept verschiedene Produkte zur Gerätelenkung an.

     

    GPS-gestützter Verschieberahmen
    Der von geo-konzept entwickelte GPS-gestützte Verschieberahmen ist universell und unabhängig von Fahrzeug und Anbaugerät einsetzbar. Mit seiner beidseitigen Dreipunktaufnahme kann er an verschiedene Traktoren angebaut werden und unterschiedliche Anbaugeräte exakt in der Spur halten, ohne dass der Traktor automatisch gelenkt wird. Somit bleibt die Kombination von Zugmaschine und Anbaugerät beliebig wechselbar.

     

     

    Trimble AgGPS TrueTracker
    Der AgGPS TrueTracker ist ein Zusatzmodul. Es wird sowohl die Zugmaschine als auch das Anbaugerät aktiv gelenkt. Die Lenkung des Anbaugeräts erfolgt dabei mittels Verschieberahmen, Scheibensech, Deichsellenkung oder vorhandener lenkbarer Achsen. So bleibt das Gerät auch bei Seitenzug, starker Hangneigung oder in Kurven exakt auf der geplanten Spur.

     

     

     

     

    Gülleausbringung mit dem Strip-Till-Verfahren

    Optimierte Nährstoffverteilung
    Strip-Till kann nicht nur in der Bodenbearbeitung und Aussaat erhebliche wirtschaftliche Vorteile mit sich bringen, sondern auch die Ausbringung von Wirtschaftsdüngern optimieren.
    Die Nährstoffe werden direkt im Wurzelraum platziert. Somit wird nicht nur der Düngemitteleinsatz optimiert, auch Nährstoffverluste werden auf ein Minimum reduziert.

     


    Strip-Till-Düngung im Maisanbau
    Die Gülleausbringung vor der Maisaussaat ist ein Beispiel für die Umsetzung der Strip-Till-Düngung. Die Gülle wird in den zukünftigen Maisreihen mit einem Düngergrubber eingearbeitet. Aufgrund
    großer Zuglängen von mehr als 10 Metern kann es zu ungewollten Spurabweichungen des Arbeitsgerätes kommen. Um dies zu vermeiden, bietet geo-konzept den Trimble AgGPS Autopilot in Verbindung mit dem Trimble AgGPS TrueGuide an. Hierbei wird sowohl auf dem Traktor als auch auf dem Arbeitsgerät eine GPS-Antenne angebracht. Der Autopilot übernimmt dabei die automatische Lenkung des Traktors, wobei als Bezugspunkt die GPS-Antenne des Gerätes genutzt wird. Somit wird nur das Arbeitsgerät und nicht der Traktor genau auf der Idealspur gehalten.
    Später erfolgt die Maisaussaat dank Trimble AgGPS Autopilot und AgGPS TrueGuide genau in den zuvor angelegten Streifen.
    Somit ist eine optimale Nährstoffzugänglichkeit sichergestellt.

     

  • Die LTZ Augustenberg in Rheinstetten erprobt derzeit im Rahmen eines Versuchs die Auswirkungen des Klimawandels auf die Pflanzenproduktion. Dabei werden mit einem Linearberegner definierte Niederschlagsmengen kontrolliert auf einzelne Parzellen ausgebracht. Zur Vereinfachung der Versuchsplanung war es notwendig, die Parzellenplanung mit der Beregnersteuerung zu koppeln.

    Die LTZ Augustenberg in Rheinstetten erprobt derzeit im Rahmen eines Versuchs die Auswirkungen des Klimawandels auf die Pflanzenproduktion. Dabei werden mit einem Linearberegner definierte Niederschlagsmengen kontrolliert auf einzelne Parzellen ausgebracht. Zur Vereinfachung der Versuchsplanung war es notwendig, die Parzellenplanung mit der Beregnersteuerung zu koppeln.


    Beregnung einzelner Parzellen mit unterschiedlicher Niederschlagsmenge

     

    Planung und Umsetzung mit MiniGIS 2

    Seit Jahren nutzt die LTZ Augustenberg die geo-konzept Software „MiniGIS“ erfolgreich zur Planung und Umsetzung von Parzellenversuchen. Um die erweiterten Anforderungen zu erfüllen, wurde von der Firma Schillinger Beregnungsanlagen GmbH eine Liniearberegnungsanlage erworben. Parallel wurde die Software „MiniGIS“ um ein neues Modul zur GPS-gestützten Steuerung der Beregnungsanlage erweitert. Dazu wurden ein Tablet-PC mit „MiniGIS“, der GNSS-Empfänger „geo-kombi“ sowie zwei Trimble „Ag 25“-Antennen mit der Lenkung des Beregners verbunden. Damit ist es nun möglich, den Beregner automatisch mit RTK-Genauigkeit über die Versuchsflächen zu steuern. Ebenso wird die von Versuchsbetreuern im Büro geplante Niederschlagsmenge litergenau ausgebracht.

    Planungsansicht in MiniGIS am Büro-PC

     

    Steuerungsansicht des Linearberegners

  • Der Erdbeerbetrieb Helmut Koffler GmbH & Co. KG nutzt ein Rohrsystem zur Bewässerung der Erdbeerpflanzen und arbeitet mit dem RTK Trimble® AgGPS® Autopilot™. Um die Pflanzspuren optimal anzulegen und zu bearbeiten hat geo-konzept eine Sonderlösung erarbeitet.

    Der Erdbeerbetrieb Helmut Koffler GmbH & Co. KG nutzt ein Rohrsystem zur Bewässerung der Erdbeerpflanzen und arbeitet mit dem RTK Trimble® AgGPS® Autopilot™. Um die Pflanzspuren optimal anzulegen und zu bearbeiten hat geo-konzept eine Sonderlösung erarbeitet.


    Situation

    Der Erdbeerbetrieb Helmut Koffler GmbH & Co. KG nutzt ein Rohrsystem zur Bewässerung der Erdbeerpflanzen. Die Bewässerungsrohre wurden in unterschiedlichen Abständen angelegt (Bild 1). Da im Erdbeerbau genauestes Lenken erforderlich ist, nutzt der Betrieb einen RTK Trimble® AgGPS® Autopilot™ mit einer Spurgenauigkeit von 2,5 cm. Gesteuert wird der Autopilot durch das AgGPS® FmX™  Integrated Display. Das System verfügt über ein Beetmanagement für das Anlegen von Ernte- und Regnerspuren. Aufgrund der unregelmäßigen Abstände zwischen den Bewässerungsrohren konnte diese Funktion jedoch auf dem Betrieb Koffler nicht genutzt werden (Bild 1).

    Lösung

    Nach der Vermessung der Bewässerungsleitungen mit GPS wurde zwischen den Leitungen am PC je ein Beet mit vier Fahrspuren à 4 m Breite so angelegt, dass die Beete genau mittig zwischen den Regnerspuren liegen (Bild 2, Bild 3).

    Das System im Einsatz beim Pflanzen von Erdbeeren

     

    Trotz des nicht unerheblichen Aufwandes hat sich die Maßnahme gelohnt: die Pflanzspuren können nun über mehrere Jahre hinweg bei allen Arbeiten auf 2,5 cm genau abgefahren werden. Das Lenksystem sucht und findet in Abhängigkeit von der Position automatisch die nächstgelegene Spur (Bild 4).

  • Seit 2006 arbeitet geo-konzept mit der bayerischen Landesanstalt für Landwirtschaft (LfL) an einer GPS-gestützten Lösung für die Maisaussaat im Feldversuchswesen.

    Seit 2006 arbeitet geo-konzept mit der bayerischen Landesanstalt für Landwirtschaft (LfL) an einer GPS-gestützten Lösung für die Maisaussaat im Feldversuchswesen.


    Der Auftraggeber

    Die Bayerische Landesanstalt für Landwirtschaft (LfL) ist das Wissens- und Dienstleistungszentrum für die Landwirtschaft im bayerischen Raum.
    Das Institut für Pflanzenbau und Pflanzenzüchtung ist das Kompetenzzentrum für alle pflanzenbaulichen Fragestellungen in Bayern.
    Es liefert fachliche Entscheidungsgrundlagen für die bayerische Staatsregierung, erarbeitet aktuelle Fachinformationen für die staatliche Beratung, für Handel, Industrie, Züchter und Verarbeiter und vollzieht einschlägige pflanzenbauliche Hoheitsaufgaben.

     

     

    Das Problem

    Das Anlegen von Parzellenversuchen für Feldversuche ist mit hohem Arbeits- und Zeitaufwand verbunden. Daher arbeitete die Arbeitsgruppe "GPS-unterstützte Versuchsanlage und Pflege" der Institute Pflanzenbau und -züchtung sowie Landtechnik und Tierhaltung ein entsprechendes Konzept aus, welches später zusammen mit geo-konzept umgesetzt wurde.

     

     

    Die Umsetzung

    Im Einzelnen wurde ein Standardtraktor mit einen automatischen Lenksystem, dem Trimble AgGPS RTK Autopilot ausgerüstet. Die für die Maisaussaat verwendete Sämaschine wurde mit einer automatischen Steuereinrichtung versehen, so dass das Signal aus dem GPS-System zur Auslösung der Saatgutzufuhr für die einzelnen Parzellen übertragen werden konnte.

     

    Um nun die Parzellen am Computer zu erstellen, war ein Planungsprogramm notwendig. Dieses führt alle Informationen eines Feldversuchs zusammen und stellt sie dem Führungssystem auf dem Traktor zur Verfügung.

     

    Da ein solches Programm noch nicht auf dem Markt erhältlich war, stellte die LfL einen Planungsauftrag an geo-konzept.

     

    Das Ergebnis, war ein benutzerfreundliches Programm, welches auf der bereits vorhandenen Plattform von MiniGIS aufbaut. Das Programm ist in der Lage, Ausgangsdaten von Parzellenversuchen aus dem bundesweit eingesetzten Datenbankprogramm für das Versuchswesen PIAF zu übernehmen und ergänzt die Maßangaben für die Parzellen (Breite, Länge,
    Wegbreite) und die Angabe der Lage der Versuchsfläche (Koordinaten der Eckpunkte) automatisch, um die für die Aussaat des Versuches
    notwendige Steuerdatei zu erstellen. Stehen keine Informationen von PIAF zur Verfügung, hat der Versuchsansteller die Möglichkeit, die Anzahl der Spalten und Zeilen zusammen mit den Maßen (Breite, Länge, Wegbreite) einzugeben und den Parzellenblock auf dem Bildschirm zu platzieren.
    Danach berechnet das Programm die Steuerdatei für das Lenksystem. 

     

    Die Folge dieses Zusammenspiels von Lenksystem, Steuereinrichtung und Planungsprogramm ist eine automatische satelliten-unterstützte Steuerung sowohl des Traktors in der Fahrspur als auch der Aussaat der Parzellen.

     

     

    Das Ergebnis

    Somit entfallen aufwändige sowie zeitintensive Vermessungsarbeiten und Markierungen auf der Versuchsfläche wie Spuranreißer und Kreidestriche.
    Laut der LfL stellt das System eine wesentliche Arbeitserleichterung im Versuchswesen dar und soll in den nächsten Jahren eine möglichst breite Anwendung bei der Anlage von pflanzenbaulichen Versuchen an der LfL finden.

  • Landwirtschaftsmeister Jörg Schrieber arbeitet auf seinem 400 ha Ackerbaubetrieb in Lehre mit dem Lenkassistent Trimble EZ-Steer - und ist begeistert!

    Landwirtschaftsmeister Jörg Schrieber arbeitet auf seinem 400 ha Ackerbaubetrieb in Lehre mit dem Lenkassistent Trimble EZ-Steer - und ist begeistert!


    Ich setze mein Trimble EZ-Steer 500 System mit AgGPS 332 Antenne sehr vielfältig ein: Zur Vermessung, Bodenbeprobung und Ertragskartierung, auf dem Mähdrescher und bei verschiedenen Applikationen mit Anhängestreuer und Anhängerspritze. Auch bei der Ausbringung von Grundnährstoffen ohne Fahrgassen lenkt EZ-Steer den Schlepper zuverlässig.

    Den größten wirtschaftlichen Nutzen erzielt das System bei der Grundbodenbearbeitung mit einem 5,7 m Grubber und einem 220PS Schlepper. Kalkuliert man mit einer durchschnittlichen Überlappung von 7,5 %, so ergibt sich eine Kosteneinsparung von ca. 2400 € jährlich.

    Grundsätzlich steigt durch den Einsatz von EZ-Steer die Arbeitsqualität erheblich, da der Fahrer sich viel mehr auf das Gerät konzentrieren kann.

    Sehr positiv ist das schnelle Umrüsten auf andere Schlepper, die Verwendung von verschiedenen DGPS Signalen und das zufrieden stellende Arbeitsergebnis auch ohne DGPS bei der Bodenbearbeitung.

    Überaus positiv ist die Betreuung durch die Fa. geo- konzept. Gerade bei komplexen elektronischen Systemen benötigt man ab und zu eine Hotline, an der Fachleute zu erreichen sind.

  • Die Firma Thiermann bewirtschaftet verschiedene Betriebe in ganz Deutschland. Unter anderem werden 650 ha Spargel und 55 ha Erdbeeren angebaut. Die Arbeit auf dem Feld soll mit Hilfe von genauer Satellitennavigation noch wirtschaftlicher gemacht werden. Geplant ist der Einsatz eines Trimble Autopiloten mit RTK-Genauigkeit (< 2,5 cm).

    Die Firma Thiermann bewirtschaftet verschiedene Betriebe in ganz Deutschland. Unter anderem werden 650 ha Spargel und 55 ha Erdbeeren angebaut. Die Arbeit auf dem Feld soll mit Hilfe von genauer Satellitennavigation noch wirtschaftlicher gemacht werden. Geplant ist der Einsatz eines Trimble Autopiloten mit RTK-Genauigkeit (< 2,5 cm).


    Ausgangssituation
    Der Autopilot von Trimble ermöglicht präzise Grundboden- und Grünlandarbeiten sowie Düngen und Spritzen mit höchster Effizienz. Seine Stärken spielt er vor allem bei Reihen- und Sonderkulturen und im Gemüsebau aus, wo es auf höchste Lenkleistung auch bei niedrigen Geschwindigkeiten ankommt. Diese Vorteile gegenüber der manuellen Lenkung möchte die Firma Thiermann für den Anbau von Spargel für sich nutzen.

    Problem/Wunsch
    Stillstandszeiten wegen schlechter Sichtverhältnisse, schnelle Ermüdung der Fahrer, hohe Maschinenkosten und geringe Produktivität drohten, den Gewinn im Spargelanbau bei steigenden Kosten empfindlich zu schmälern. Um den Spargelanbau effizienter zu gestalten und weiterhin konkurrenzfähig zu bleiben, möchte Betriebsleiter Karsten Freyer in Zukunft mit einem Autopiloten mit RTK-Genauigkeit arbeiten.

    Umsetzung
    RTK-FestinstallationDie Firma Thiermann entscheidet sich, nach einer Vorführung des Autopiloten im Frühjahr 2005, für einen Fendt Vario mit Trimble RTK-Autopilot. Die Erwartungen an das System wurden in vielfacher Hinsicht übertroffen.

    Ergebnis
    Freyer und seine Mitarbeiter waren überrascht, wie einfach der Trimble Autopilot zu bedienen ist. Nach Abschluss der ersten Kampagne zeigte sich: "... dass wir die Produktivität um 30 % gesteigert haben", so Freyer. Dank des automatischen Lenksystems wurde die Vorfahrtsgeschwindigkeit erhöht. Außerdem konnte der Spargel über 24 Stunden in drei Schichten gepflanzt werden. Karsten Freyer: "Auch die Arbeitsqualität wurde gegenüber vorherigen Kampagnen stark verbessert, da alle Spargelpflanzen exakt mittig in den Damm gesetzt werden."

    Dies erleichtert den später erforderlichen Dammaufbau erheblich. Auch das Aufdämmen kann mit Trimble Autopilot in der Nacht und in den frühen Morgenstunden - selbst bei Nebel - durchgeführt werden.

    Freyer schätzt, dass er für diese Arbeiten statt bisher fünf, künftig nur noch drei Traktoren benötigt. Die Kosten der Arbeitserledigung werden aufgrund sinkender Maschinenkosten deutlich reduziert. "Es besteht kein Zweifel, dass sich für den Betrieb der Einsatz des automatischen Lenksystems schon im ersten Jahr voll ausgezahlt hat", so Freyer.

    Autopilot mit Low-Speed Option
    Während der nächsten Pflanzkampagne auf den Erdbeerfeldern wurde der Trimble Autopilot mit der neuen Low-Speed-Option eingesetzt. Damit konnte der Schlepper mit weniger als 200 m/h automatisch gelenkt werden. Für die Firma Thiermann steht außer Frage, dass der nächste betriebseigene Schlepper ebenfalls mit einem automatischen Lenksystem ausgerüstet wird.

  • Die Bundeswaldinventur (BWI) ist eine deutschlandweite forstwirtschaftliche Großrauminventur auf Grundlage des Bundeswaldgesetzes. Sie schafft die unentbehrliche Datengrundlage zur Abschätzung forstlicher Produktionsverhältnisse für forst-, handels- und umweltpolitische Planungen und Entscheidungen. Bis Heute wurde die BWI in Gesamtdeutschland zweimal durchgeführt, die nächste Inventur ist für die Jahre 2011/2012 geplant.

    Die Bundeswaldinventur (BWI) ist eine deutschlandweite forstwirtschaftliche Großrauminventur auf Grundlage des Bundeswaldgesetzes. Sie schafft die unentbehrliche Datengrundlage zur Abschätzung forstlicher Produktionsverhältnisse für forst-, handels- und umweltpolitische Planungen und Entscheidungen. Bis Heute wurde die BWI in Gesamtdeutschland zweimal durchgeführt, die nächste Inventur ist für die Jahre 2011/2012 geplant.


    Durchführung der BWI
    Screenshot BWI-Nav 1Um zuverlässige Daten über die Waldentwicklung auf Jahre zu bekommen, ist es unabdingbar, die festgelegten Stichprobengebiete (Trakte) auch immer wieder zuverlässig und exakt aufzufinden. Die Wiederholung der BWI muss immer in denselben Gebieten erfolgen: Permanente Stichproben sind die Grundlage für die Erfassung von Veränderungen des Waldes durch Zuwachs, Nutzung oder Mortalität. Nur so ist die Kontrolle und Sicherung der Nachhaltigkeit für den gesamten Wald im Land und eine belastbare Abschätzung der künftigen Nutzungsmöglichkeiten für den Rohstoff Holz möglich.

    Problem: Eindeutig ungenau!
    Bisher wurden die Trakte zwar in einem allgemein gültigen Koordinatennetz referenziert, das Auffinden war aber problematisch. Die Trakte konnten nur über Koppelungen, also über Entfernungs- und Winkelangaben von Bezugspunkten wie Grenzsteinen aus gefunden werden. Besonders exakt ist diese Technik aber nicht.

    Lösung: Exakte Verortung mit geo-konzept
    Um genauer und zuverlässiger arbeiten zu können, lag es nahe, exakte Satellitennavigation zur Verortung und zum wieder finden der Trakte einzusetzen. Die geo-konzept GmbH liefert für die BWI die satellitengestützte Vermarkung mit genauen GPS-Daten der Testflächen. Mit dem einzigartigen Know-how der geo-konzept zur exakten satellitennavigation werden die permanenten Beobachtungsflächen zuverlässig wieder gefunden und in das Gauss-Krüger-Koordinatensystem eingeordnet.

    Mit BWI-Nav einfach schneller ans Ziel!
    BWI-Nav ist die von geo-konzept entwickelte Software zum Auffinden der Stichprobenpunkte die gleichzeitig noch nicht erfasste Trakte mit exakten GPS-Koordinaten versehen kann. Damit wird die zukünftige Navigation zum Zieltrakt deutlich einfacher und vor allem schneller! Das komplette System besteht aus einem mobilen Rechner mit Touchscreen, einer GPS-Antenne und eben der Software BWI-Nav von geo-konzept. Mit dazu gehört auch eine Datenbank, die bereits bekannte Informationen liefert (etwa die Ergebnisse der letzten BWI) als auch neue Informationen abspeichert. Der Zieltrakt wird bei der Suche auf dem Bildschirm angezeigt, die Detailschärfe nimmt bei der Annäherung permanent zu. Zur besseren Orientierung werden auch Ortsmarken und Navigationshilfen wie Grenzsteine oder Bäume und Baumarten angezeigt. Trakte ohne oder mit nur ungenauen GPS-Koordinaten werden von BWI-Nav per Knopfdruck mit den exakten und korrekten Navigationsdaten versehen.

    Ergebnis
    Die Zeitersparnis beim Arbeiten mit BWI-Nav beträgt etwa 50%, die Arbeit wird leichter und Gefahren für die Investiturtrupps werden reduziert. So lautet die Bewertung für BWI-Nav durch die Technischen Universität München. Und weiter: Der Einsatz des Programms bei der Navigation bringt eine Kostenersparnis, die höher ist als die aufgewendeten Kosten für die Programm-Entwicklung und die zusätzliche Hardware. Außerdem wird wertvolle Lageinformation erfasst[…]. Damit sind neben den wirtschaftlichen Vorteilen der Gegenwart auch solche für die Zukunft sichergestellt. Daneben ist durch den Einsatz des Systems erstmals eine präzise (< 5 m) Vermessung der Trakte möglich, die mit einem Minimum an Aufwand erfolgt […].


    In: M.Köhl und H.D.Quednau (Hrsg): Tagungsband der 14. Tagung der Sektion Forstliche Biometrie und Informatik der DVFFA in Tharandt 2002

Anwendungsberichte aus Bergbau
  • Leise surrt ein kleiner Punkt über dem Liapor-Blähtonwerk im fränkischen Hallerndorf. Schnurgerade, als folge er unsichtbaren Linien am Himmel, zieht er seine Bahnen über den verschiedenen, hoch aufgetürmten Halden. Plötzlich dreht er ab und fliegt diagonal zum bisherigen Kurs auf den Rand des Werkes zu. Hier steht Udo Hack. Vor seinem Bauch hängt eine Fernbedienung. Doch seine Hände an den kleinen Steuerknüppeln tun nichts: "Im Moment übernimmt der Autopilot die komplette Steuerung", verrät der Mineraloge und blickt weiter konzentriert auf den größer werdenden Punkt. Mittlerweile sind deutlich acht Arme mit Rotoren erkennbar. Für einen kurzen Moment bleibt das Fluggerät in der Luft stehen, dann übernimmt Hack die Steuerung. Ein paar vorsichtige Hebelbewegungen später steht das spinnenartige Gerät stumm auf dem Boden vor uns und die Fernbedienung meldet freundlich "Motoren aus".

    Leise surrt ein kleiner Punkt über dem Liapor-Blähtonwerk im fränkischen Hallerndorf. Schnurgerade, als folge er unsichtbaren Linien am Himmel, zieht er seine Bahnen über den verschiedenen, hoch aufgetürmten Halden. Plötzlich dreht er ab und fliegt diagonal zum bisherigen Kurs auf den Rand des Werkes zu. Hier steht Udo Hack. Vor seinem Bauch hängt eine Fernbedienung. Doch seine Hände an den kleinen Steuerknüppeln tun nichts: "Im Moment übernimmt der Autopilot die komplette Steuerung", verrät der Mineraloge und blickt weiter konzentriert auf den größer werdenden Punkt. Mittlerweile sind deutlich acht Arme mit Rotoren erkennbar. Für einen kurzen Moment bleibt das Fluggerät in der Luft stehen, dann übernimmt Hack die Steuerung. Ein paar vorsichtige Hebelbewegungen später steht das spinnenartige Gerät stumm auf dem Boden vor uns und die Fernbedienung meldet freundlich "Motoren aus".


    "Das Starten ist immer wieder ein Erlebnis, wenn ich den Oktokopter steil hochziehe, um ihn dann in etwa 20 m an die Automatik zu übergeben. Das Landen ist mit etwas Übung überhaupt kein Problem. Je öfter man das macht, umso einfacher wird es", sagt Udo Hack und hebt das knapp fünf Kilogramm leichte Gerät an einem der Karbonarme in die Höhe. Er zeigt auf die Kamera an der Unterseite. Während des rund zehnminütigen Flugs hat sie hunderte Bilder aufgenommen, jede Halde wurde so mehrfach aus unterschiedlichen Blickwinkeln fotografiert, ebenfalls vollautomatisch. Hack wird die Bilder nun vom Computer im Büro zu einem Mosaik zusammensetzen lassen. Neben dem klassischen Orthofoto entsteht dabei auch ein hochgenaues, dreidimensionales Geländemodell. Dieses bildet die Grundlage für die Haldenberechnung mit der Software VolumeX aus der Palette des Bergbau-Spezialisten geo-konzept, der auch Anbieter des geo-X8000 ist. Neben der exakten Bestimmung vorhandener Lagermengen für die betriebswirtschaftliche Dokumentation und Planung, verbessert Liapor mit dem Einsatz der zivilen Drohne auch die Arbeitssicherheit auf dem Gelände. Während die Vermessung früher mitten zwischen Maschinen und Transportern geschah, bleiben Udo Hack und seine Kollegen nun in sicherer Entfernung.  

     

    Größere Sicherheit war auch ein Beweggrund für die englische Firma QuarryDesign und ihren Chef Adrian Wilkinson, die zu den ersten Kunden von geo-konzept zählten, die einen geo-X8000 bestellten. QuarryDesign ist Spezialist für Steinbruchkomplettvermessungen. Seit vielen Jahren setzt die Firma bereits terrestrische Laserscanner ein. Nun kommt immer häufiger das UAV (Unmanned Aerial Vehicle) zum Einsatz. "Der Zeitgewinn ist einfach enorm und die Datenqualität ist  außergewöhnlich", so der begeisterte Firmenchef. Mit der passenden geo-konzept-Software QuarryManager werden die Ergebnisse der Befliegungen für den Betriebsleiter vor Ort nutzbar: Als dreidimensionales Risswerk mit allen Details des Steinbruchs.

  • In vielen Steinbrüchen in Deutschland und Österreich bewähren sich die Sprengplanungssysteme der geo-konzept GmbH täglich aufs Neue und tragen ihren Teil zu sicheren und effizienten Sprengungen bei.

    In vielen Steinbrüchen in Deutschland und Österreich bewähren sich die Sprengplanungssysteme der geo-konzept GmbH täglich aufs Neue und tragen ihren Teil zu sicheren und effizienten Sprengungen bei.


    Eine ganz besondere Aufgabe

     „Diese Erfahrung und unsere technische Kompetenz konnten wir nun für eine ganz besondere Aufgabe nutzen“, sagt Johannes Kutschera, Leiter der Bergbauabteilung bei geo-konzept. Die Deutsche Bahn hatte beschlossen, ein künstliches Felsentor an der Bahnstrecke zwischen Neumarkt in der Oberpfalz und Regensburg zu sprengen. Der Unterhalt für „den kürzesten Bahntunnel Deutschlands“ war zu teuer geworden, die Sicherheit des bröckelnden Gesteins konnte anders nicht mehr aufrecht erhalten werden. Die Sprengplanung und -vorbereitung erfolgte bei laufendem Bahnbetrieb – eine große Herausforderung für die Ingenieure und Planer, die dazu auf die Zusammenarbeit mit geo-konzept setzten.

     

    Umsetzung

    In enger Zusammenarbeit mit dem erfahrenen Sprengsachverständigen Ulrich Mann entwickelte das Team von geo-konzept ein detailliertes dreidimensionales Modell der Sprenganlage. Durch den Einsatz von Laserscannern und hochgenauen GPS-Systemen entstand vor Ort ein dichtes Netz von Messpunkten, das am PC als Grundlage für die Planung der Bohrlöcher diente. Der Sprengsachverständige Mann konnte mithilfe der Planungssoftware Quarry6 die Lage, Richtung und Länge der Bohrlöcher festlegen. Diese Daten wurden schließlich von schwindelfreien Mitarbeitern von geo-konzept mittels hochgenauen GPS-Systemen auf das Felsentor übertragen. Hier übernahmen dann österreichische Spezialisten das Bohren der Sprengbohrlöcher.

     

    Zu einem ersten Härtetest kam im Rahmen des Projekts die neue Zündplansoftware Quarry Detonator, eine Eigenentwicklung der geo-konzept-Bergbauabteilung. Immerhin mussten Ladungen, Zünder und Verzögerer für mehr als 200 Bohrlöcher geplant werden. „Mit dem neuen Programm konnte ich die Planung wesentlich schneller durchführen, gleichzeitig wurde alles umfassend und übersichtlich dokumentiert“, so die Einschätzung Ulrich Manns nach dem Projekt. Der Zeitvorteil bei der Planung war in diesem Fall besonders wertvoll. Die Bahn hatte einen strikten Zeitplan vorgegeben. Bereits eine Woche nach der Sprengung musste der Verkehr auf der Strecke wieder fließen.

     

     

    Ergebnis

    Schließlich konnte das spannende Projekt pünktlich und erfolgreich abgeschlossen werden. Wie geplant sank das Felsentor in sich zusammen, begleitet von einigen hundert Schaulustigen. Ein großer Erfolg für die beteiligten Ingenieure, Baufirmen und die Sprengplanungssysteme der Firma geo-konzept.

  • Die Basalt-Actien-Gesellschaft (Basalt AG) ist ein nicht börsennotiertes Unternehmen der Wilh. Werhahn KG. Sie produziert in über 450 modernen Betriebsstätten mineralische Rohstoffe für Tief-, Verkehrswege-, Wasser- und Gleisbau, private und öffentliche Bauträger sowie Steinwollehersteller. In 112 Steinbrüchen (davon 101 in Deutschland) wurden 2006 mehr als 52 Millionen Tonnen abgebaut.

    Die Basalt-Actien-Gesellschaft (Basalt AG) ist ein nicht börsennotiertes Unternehmen der Wilh. Werhahn KG. Sie produziert in über 450 modernen Betriebsstätten mineralische Rohstoffe für Tief-, Verkehrswege-, Wasser- und Gleisbau, private und öffentliche Bauträger sowie Steinwollehersteller. In 112 Steinbrüchen (davon 101 in Deutschland) wurden 2006 mehr als 52 Millionen Tonnen abgebaut.


    Ausgangssituation
    Die Basalt AG legt in Ihrem Kerngeschäft, dem Abbau von Material in Steinbrüchen, besonderen Wert auf sichere und effiziente Sprengungen. Ständig ist das Unternehmen auf der Suche nach Techniken und Geräten, die sowohl den wirtschaftlichen Erfolg als auch die Sicherheit für Mitarbeiter und Umgebung der Steinbrüche erhöhen. Das Unternehmen gilt als eines der modernsten und innovativsten Vertreter in der Baubranche. Die Innovativen Angebote für Laserscanning und Bohrlochvermessung der geo-konzept GmbH wurden bei der Basalt AG 2008 auf den Prüfstand gestellt.

    Problem/Wunsch
    Die Vorstellung des umfassenden Systems zur Bruchwandvermessung und Bohrlochkontrolle der geo-konzept hat das Interesse geweckt. Nach einer Vorführung stand außer Frage, dass die Basalt AG mit einer Einführung ihre Sprengungen sowohl wirtschaftlich erfolgreicher als auch deutlich sicherer durchführen kann. Durch die Kenntnis der exakten Sprengparameter ist, nach heutigem Stand der Technik, eine optimale Sprengung garantiert.

    Lösung
    Auch anspruchsvollste Sprengungen lassen sich mit dem umfassenden System der geo-konzept schnell, sicher und wirtschaftlich durchführen. Das System besteht aus:
    • Laserscanner Pulsar Fast Scan Profiler für die Bruchwandvermessung
    • Bohrlochsonde Pulsar Blasthole Probe Mk3 zur Bohrlochkontrolle
    Schlecht fraktioniertes Haufwerk, Verschwendung von Sprengstoff, Steinflug und unnötige Erschütterungen gehören damit der Vergangenheit an. Die Vorteile des Systems sind bestechend:

    Alle Daten in einer Hand
    Pulsar LaserscannerDer Laserscanner liefert exakte 3D-Daten von der Bruchwand. Nach dem Auslegen der Sprenganlage, können Parameter wie Bohrwinkel, Bohrtiefe, Bohrrichtung, Unterbohrung und gewünschte Vorgabe in der Profilansicht, im Grundriss und in der 3D-Ansicht optimiert werden.
    Zur Bedienung des gesamten Systems wird nur eine Person benötigt, die alle Schritte ohne vermessungstechnische Spezialkenntnisse durchführen kann. Auch hier ist das System nutzerfreundlich und wirtschaftlich.

    Exakte Daten machen jede Sprengung sicher und effizient
    Der entscheidende Vorteil bei der Erstellung des Bohrplans mit dem System von geo-konzept ist, dass die Sprenganlage über ein genaues 3D-Modell der realen Bruchwand und der realen Bohrlochverläufe kontrolliert werden kann. Die Kontrolle der Bohrlöcher wird schnell und umkompliziert mit der Bohrlochsonde durchgeführt. Sie liefert genaue 3D-Daten zu Ansatzpunkt, Neigung und Tiefe. So lässt sich einfach überprüfen, ob die gewählten Vorgaben eingehalten werden oder nicht. Bestehen Abweichungen, ist der Abstand von Bohrlöcher z.B. zu gering, kann der Sprengbeauftragte entsprechend eingreifen und die Planung optimieren. Beispielsweise durch geänderte Sprengstoffmengen oder Blindbefüllungen.

    Optimierung und Dokumentation
    Alle Daten werden zusammengefasst und die Sprenganlage nach den gewünschten Vorgaben überprüft. Das Risiko, das reine Erfahrungswerte, Schätzungen und Unkenntnis des Bohrlochverlaufs darstellen, ist damit gebannt. Die Sprengplanung stützt sich dabei auf die beste und effektivste Vermessungstechnik, die zurzeit angeboten wird. Besser lässt sich eine Großbohrlochsprengung nicht planen, dokumentieren und durchführen.
    Der gesamte Arbeitsablauf wird präzise dokumentiert. Jeder einzelne Schritt - von der Vermessung über die Planung, Anlage, Kontrolle und Optimierung bis hin zur Sprengung - ist belegt. Damit wird nicht nur der gesetzlichen Dokumentationspflicht genüge getan, auch die Basalt AG profitiert davon: Einsparungspotentiale ergeben sich über eine gute Dokumentation fast von allein.

    Umsetzung
    Im Winter 2007 wurde das System zur umfassenden Sprengplanung bei der Basalt AG mehrmals vorgeführt. Laserscanner und Bohrlochsonde haben in kürzester Zeit überzeugt: Die Basalt AG hat sich im Frühjahr 2008 für den Kauf von 8 Laserscannern, der Software QuarryPocket für den mobilen Einsatz und 8 Bohrlochsonden entschieden.
    Die Einführung von Geräten und Software ist auch mit Schulungen zur effizienten Nutzung verbunden. Innerhalb weniger Tage nach dem Kauf konnten die 8 Systeme zur Sprengplanung eingesetzt werden.

    Ergebnis
    Mit der Einführung der Systeme zur Sprengplanung ist die Arbeit in den Brüchen der Basalt AG deutlich wirtschaftlicher und sicherer geworden. Ein Großteil der 102 Brüche in Deutschland nutzt sie heute für die Sprengplanung. Als wertvoller Nebeneffekt werden z.T. auch die georeferenzierten Risswerkskarten mit Hilfe der Laserscans fortgeschrieben.

Anwendungsberichte aus Komponenten
  • Dr. habil. Christian Thiel vom Geographischen Institut der Friedrich-Schiller-Universität Jena (Lehrstuhl für Fernerkundung) arbeitet seit Anfang 2014 mit dem geo-X8000 Multispektral Paket.
    Er setzt es überwiegend zur Befliegung von Wäldern ein, um forstwirtschaftliche Fragen, wie die Baumhöhen- und Baumartenbestimmung aus der Luft zu beantworten. Die gewonnenen Informationen sollen später als Referenzdaten für den Vergleich mit Radarsatellitendaten verwendet werden. Diese sind genauer und aktueller als herkömmliche stichprobenbasierte Forstinventurdaten.
    Somit kann in kurzer Zeit und mit geringem Aufwand ein komplettes Bild des gefragten Waldabschnitts erstellt und ausgewertet werden. Das spart nicht nur Arbeitszeit und –kraft, sondern liefert auch genauere Ergebnisse.

    Dr. habil. Christian Thiel vom Geographischen Institut der Friedrich-Schiller-Universität Jena (Lehrstuhl für Fernerkundung) arbeitet seit Anfang 2014 mit dem geo-X8000 Multispektral Paket.
    Er setzt es überwiegend zur Befliegung von Wäldern ein, um forstwirtschaftliche Fragen, wie die Baumhöhen- und Baumartenbestimmung aus der Luft zu beantworten. Die gewonnenen Informationen sollen später als Referenzdaten für den Vergleich mit Radarsatellitendaten verwendet werden. Diese sind genauer und aktueller als herkömmliche stichprobenbasierte Forstinventurdaten.
    Somit kann in kurzer Zeit und mit geringem Aufwand ein komplettes Bild des gefragten Waldabschnitts erstellt und ausgewertet werden. Das spart nicht nur Arbeitszeit und –kraft, sondern liefert auch genauere Ergebnisse.


     

    Neben der Forstwirtschaft wird der geo-X8000 an der Friedrich-Schiller-Universität Jena auch in den Bereichen Archäologie und Ingenieurgeologie eingesetzt. Hierbei ist besonders interessant, wie z.B. Ausgrabungsstätten, schwer zugängliche Hanglagen oder Deponien von oben aussehen bzw. wie sie sich seit der Renaturierung entwickelt haben.

     

    Diese Anwendungsgebiete fordern ein hohes Maß an Genauigkeit und Zuverlässigkeit. Umso wichtiger ist dann die Wahl der Technik. Christian Thiel entschied sich für das geo-X8000 System, da es in seinen Augen nicht nur ein ausgereiftes und professionelles System ist, sondern auch am besten seinen Anforderungen entsprach.

    Sein Fazit ist: „Das Gesamtkonzept der abgestimmten Komponenten und der Software zur Auswertung überzeugt ebenso wie die leicht und intuitiv zu bedienende Flugplanungssoftware.“

  • Dipl.- Geograph Martin Herkommer hat am 17.05.2014 im Rahmen des Thementages „Echtzeit im Katastrophenschutz“ der DLRG Bayern den geo-X8000 zur Lageerkundung aus der Luft bei großen Schadenslagen und Katastrophen vorgestellt.

    Dipl.- Geograph Martin Herkommer hat am 17.05.2014 im Rahmen des Thementages „Echtzeit im Katastrophenschutz“ der DLRG Bayern den geo-X8000 zur Lageerkundung aus der Luft bei großen Schadenslagen und Katastrophen vorgestellt.


    Schnelle Lagebeurteilung
    Katastrophenschutzeinsätze erfordern einen schnellen und zuverlässigen Überblick über die Situation im Einsatzgebiet. Hierbei liefern die Fernerkundung im Allgemeinen und Luftbilder im Besonderen wichtige Daten. Besonders hilfreich bei der Lagebeurteilung vor Ort ist der Einsatz von UAS (Unmanned Aerial System) zum Erstellen von zeitlich und räumlich hochaufgelösten Ortholuftbildern.

    Der geo-X8000 ist ein VTOL UAV (Senkrechtstarter), der keine Landebahn benötigt, sondern auf jeder kleineren Freifläche (ca. 4m²) starten und landen kann. Er wurde primär entwickelt um hochauflösende Luftbilder im Stereoverfahren zu erfassen um somit die Einsatzkräfte am Boden zu unterstützen. Die Steuerung des geo-X8000 kann manuell mit Autopilot-Assistenz, aber auch mit GPS-Unterstützung automatisiert stattfinden, so dass  das UAV selbständig startet, den Wegpunktflug durchführt und sicher landet.

    Flugdurchführung
    Die operationelle Einsatzfähigkeit des geo-X8000 Systems wurde im Rahmen des DLRG Thementages unter Beweis gestellt.
    Zunächst wurde den Teilnehmern demonstriert, wie schnell und einfach ein Flugplan für das ca. 70.000 m² große Areal der Feuerwehrschule Würzburg erstellt werden kann.

     

    Flugplanung und Flugüberwachung mit der geo-X8000 Bodenkontrollstation (BKS)

    Die komplette Flugplanung mit der geo-konzept-eigenen Software dauerte nur wenige Minuten. Der erstellte Flugplan mit 7 Wegpunkten ermöglichte die 3D Erfassung des Einsatzgebietes mit Hilfe von 200 Stereoluftbildern aus 100m Flughöhe über Grund. Die berechnete Flugzeit betrug rund 4 Minuten.
    Eine Aufstiegsgenehmigung vom Luftamt Nordbayern für das Fluggebiet lag vor und somit konnte der Flug sofort nach der Flugplanung erfolgreich durchgeführt werden.
     
    Die vom geo-X8000 automatisch erfassten Stereoluftbilder wurden innerhalb weniger Stunden ausgewertet und noch während des Thementages präsentiert. Die Ergebnisse, ein hochgenaues Orthophoto und ein dreidimensionales Geländemodell mit Auflösungen von wenigen Zentimetern, erlauben sehr detaillierte Analysen des Einsatzgebietes.


    3D Rekonstruktion und Erstellung des Ortholuftbildes aus Stereo-Luftbilddaten

    Pro Flug entstehen bis zu 1km² große Ortholuftbilder und digitale Geländemodelle, die komprimiert relativ schnell über das Internet an ein Lagezentrum übermittelt werden können, so dass diese wertvollen Daten den Entscheidungsträgern und Einsatzleitern zeitnah zur Verfügung stehen.



    Georeferenziertes Lagebild (Höhenmodell)

    Weitere Anwendungsbereiche des geo-X8000 für BOS
    Neben der hochauflösenden Dokumentation der Schadensregion mit Hilfe von georeferenzierten Ortholuftbildern liefert die Kombination aus unterschiedlichen Sensoren und UAV weitere Einsatzmöglichkeiten. So ist beispielsweise denkbar den geo-X8000 mit einem Gasmesssystem auszustatten, um damit bei einem Chemieunfall das optimale Löschmittel zu ermitteln. Auch die Ortung von Personen mit Hilfe spezieller Richtmikrofone ist eine Anwendung, die getestet werden sollte. Vor dem Hintergrund des Super-GAU in Fukushima stehen zudem Einsatzmöglichkeiten beim Strahlenschutz im Fokus weiterer Produktentwicklungen.In jedem Fall bedarf es für den professionellen Einsatz bei BOS (Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben) eines umfangreiches Trainings und regelmäßiger Schulungen, ein Grund, warum viele BOS den Einsatz noch scheuen. Darüber hinaus ist der Gesetzgeber gefordert den Sondereinsatz von UAVs durch BOS luftrechttechnisch zu legitimieren. Aktuell gilt die allgemeine Aufstiegsgenehmigung für UAV nicht für den Einsatz im Katastrophenfall.

  • Die Umweltforschungsstation Schneefernerhaus auf der Zugspitze ist Deutschlands höchst gelegene Forschungseinrichtung und bildet eine weltweit einzigartige Plattform für die kontinuierliche Beobachtung physikalischer und chemischer Eigenschaften der Atmosphäre sowie die Analyse wetter- und klimawirksamer Prozesse.

    Die Umweltforschungsstation Schneefernerhaus auf der Zugspitze ist Deutschlands höchst gelegene Forschungseinrichtung und bildet eine weltweit einzigartige Plattform für die kontinuierliche Beobachtung physikalischer und chemischer Eigenschaften der Atmosphäre sowie die Analyse wetter- und klimawirksamer Prozesse.


    geo-konzept ist stolz darauf, dieses „virtuelle Institut“ des Bayerischen Umweltministeriums, welches sich aus 10 renommierten deutschen Forschungseinrichtungen zusammensetzt, bei seinen Forschungsvorhaben als Lieferant unterstützen zu können.

     

    Schneehydrologische Untersuchungen und fortschrittlichstes Kryosphärenmonitoring werden von nun an mit dem Laserscanner ILRIS LR der kanadischen Firma Optech ermöglicht, der Referenzklasse für hochgenaue, wissenschaftliche Laserscanner

     

    Mit diesem Laserscanner wird durch kleinste Schrittweiten, unerreichte Entfernungs- und Winkelmessgenauigkeit sowie minimale Strahldivergenz die höchste, am Markt erhältliche Auflösung erreicht. Und das bei enormer dynamischer Reichweite. Mit dem ILRIS LR können über 3.000 Meter entfernte Oberflächen – vor allem auch eis- und schneebedeckte – problemlos gescannt werden.

     

    Erstmals ermöglicht diese Technik der Forschungsstation Schneefernerhaus das Gebiet rund um die Zugspitze und das gesamte Zugspitzplatt hochauflösend zu scannen. Auf den so gewonnenen Daten basieren detaillierte hydrologische Modelle als Grundlage für wegweisende Forschungen zu Klima, der Geoökodynamik und der Ressourcenstrategie.

  • Die Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR) ist das geowissenschaftliche Kompetenzzentrum und der Geologische Dienst des Bundes. Ein wichtiger Bereich ist die Geo-Risikoforschung

    Die Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR) ist das geowissenschaftliche Kompetenzzentrum und der Geologische Dienst des Bundes. Ein wichtiger Bereich ist die Geo-Risikoforschung


    Ausgangssituation
    Die BGR war bei der Risikoabschätzung auf Datenerhebungen in sehr eng umgrenzten Gebieten oder auf Berechnungen und Schätzwerte angewiesen. Datenerhebungen waren kosten- und zeitintensiv und nur unzureichend in Qualität und Menge.

    Problem/Wunsch
    3D-Modell FelswandMit der Marktreife der Laservermessungstechnik Ende der 90er Jahre wurde der Wunsch laut, diese Technik für die großflächige Vermessung von Landschaften zu nutzen. „Wir wollten unsere Berechnungen so sicher und zuverlässig wie möglich machen – ohne TLS war das undenkbar“, so Steffen Prüfer von der BGR.

    Lösung
    Die Lösung, die gestiegenen Anforderungen an die BGR zu erfüllen, besteht in der Verwendung moderner, zuverlässiger Lasermesssysteme für die Risikoforschung. Gegenüber der klassischen Datenerfassung punktet das Laserscanning mit exakten Daten, Millionen von Referenzpunkten und der Aufzeichnung tatsächlicher geologischer Bewegungsvorgänge – mit geringstem Geld- und Zeitaufwand.

    Umsetzung
    Die BGR hat sich 2007 für einen der führenden Laserscanner auf dem Markt entschieden: Den Optech ILRIS 3D, vertrieben von der geo-konzept GmbH. ILRIS ist hochmobil, bietet eine ungeschlagene Reichweite und ist besonders robust – ideal für den Einsatz im Gelände.

    Ergebnis
    „Mit der Lasertechnik ist nun eine echte flächenhafte Erfassungen von Gelände bei sehr hoher Auflösung und mit sehr geringem Zeitbedarf möglich“, so Steffen Prüfer von der BGR. „Dadurch können wir wesentlich genauer arbeiten, beobachten und analysieren. Die komplette Datenerfassung erfolgt berührungslos von sicheren Standpunkten aus.“
    Durch die einzigartige Reichweite des ILRIS-Scanners von bis zu 1.800m, sind heute Messungen möglich, an die früher nicht zu denken war.

    Zitate
    „geo-konzept bietet eine sehr spezifische und äußerst kundenfreundliche Betreuung, wie wir sie bisher selten erfahren haben. Wenn wir Fragen haben, dann bekommen wir auch kurzfristig kompetente Antworten.“

    „geo-konzept konnte uns speziell auf unsere Anforderungen zugeschnittene Lösungen bieten, z.B. was die Bereitstellung neuer Workflows betrifft. Auch einer kurzfristig notwendigen Ad-hoc Unterstützung bei den Geländearbeiten kam geo-konzept spontan und unbürokratisch nach.“

    „Bei geo-konzept werden wir auch mit unseren speziellen, fachspezifischen Problemen nicht alleine gelassen. Man merkt, dass die Kundenzufriedenheit oberste Priorität hat.“