Landwirtschaft Bergbau Komponenten/Technologien

 

Anwendungsberichte

Hier werden Einsatz und Nutzen von Systeme und Komponenten der geo-konzept beim Kunden beschrieben. Neben Standard-
lösungen wie z.B. der Einführung von Parallelführungssystemen, Laserscannern oder Bohrlochsonden, finden Sie hier auch ungewöhnliche Einsatzmöglichkeiten verschiedener Komponenten.

Anwendungsberichte aus Landwirtschaft
  • Der Erdbeerbetrieb Helmut Koffler GmbH & Co. KG nutzt ein Rohrsystem zur Bewässerung der Erdbeerpflanzen und arbeitet mit dem RTK Trimble® AgGPS® Autopilot™. Um die Pflanzspuren optimal anzulegen und zu bearbeiten hat geo-konzept eine Sonderlösung erarbeitet.

    Der Erdbeerbetrieb Helmut Koffler GmbH & Co. KG nutzt ein Rohrsystem zur Bewässerung der Erdbeerpflanzen und arbeitet mit dem RTK Trimble® AgGPS® Autopilot™. Um die Pflanzspuren optimal anzulegen und zu bearbeiten hat geo-konzept eine Sonderlösung erarbeitet.


    Situation

    Der Erdbeerbetrieb Helmut Koffler GmbH & Co. KG nutzt ein Rohrsystem zur Bewässerung der Erdbeerpflanzen. Die Bewässerungsrohre wurden in unterschiedlichen Abständen angelegt (Bild 1). Da im Erdbeerbau genauestes Lenken erforderlich ist, nutzt der Betrieb einen RTK Trimble® AgGPS® Autopilot™ mit einer Spurgenauigkeit von 2,5 cm. Gesteuert wird der Autopilot durch das AgGPS® FmX™  Integrated Display. Das System verfügt über ein Beetmanagement für das Anlegen von Ernte- und Regnerspuren. Aufgrund der unregelmäßigen Abstände zwischen den Bewässerungsrohren konnte diese Funktion jedoch auf dem Betrieb Koffler nicht genutzt werden (Bild 1).

     

     

    Lösung

    Nach der Vermessung der Bewässerungsleitungen mit GPS wurde zwischen den Leitungen am PC je ein Beet mit vier Fahrspuren à 4 m Breite so angelegt, dass die Beete genau mittig zwischen den Regnerspuren liegen (Bild 2, Bild 3).

     

    Das System im Einsatz beim Pflanzen von Erdbeeren

     

     

     

    Trotz des nicht unerheblichen Aufwandes hat sich die Maßnahme gelohnt: die Pflanzspuren können nun über mehrere Jahre hinweg bei allen Arbeiten auf 2,5 cm genau abgefahren werden. Das Lenksystem sucht und findet in Abhängigkeit von der Position automatisch die nächstgelegene Spur (Bild 4).

  • Seit 2006 arbeitet geo-konzept mit der bayerischen Landesanstalt für Landwirtschaft (LfL) an einer GPS-gestützten Lösung für die Maisaussaat im Feldversuchswesen.

    Seit 2006 arbeitet geo-konzept mit der bayerischen Landesanstalt für Landwirtschaft (LfL) an einer GPS-gestützten Lösung für die Maisaussaat im Feldversuchswesen.


    Der Auftraggeber

    Die Bayerische Landesanstalt für Landwirtschaft (LfL) ist das Wissens- und Dienstleistungszentrum für die Landwirtschaft im bayerischen Raum.
    Das Institut für Pflanzenbau und Pflanzenzüchtung ist das Kompetenzzentrum für alle pflanzenbaulichen Fragestellungen in Bayern.
    Es liefert fachliche Entscheidungsgrundlagen für die bayerische Staatsregierung, erarbeitet aktuelle Fachinformationen für die staatliche Beratung, für Handel, Industrie, Züchter und Verarbeiter und vollzieht einschlägige pflanzenbauliche Hoheitsaufgaben.

     

     

    Das Problem

    Das Anlegen von Parzellenversuchen für Feldversuche ist mit hohem Arbeits- und Zeitaufwand verbunden. Daher arbeitete die Arbeitsgruppe "GPS-unterstützte Versuchsanlage und Pflege" der Institute Pflanzenbau und -züchtung sowie Landtechnik und Tierhaltung ein entsprechendes Konzept aus, welches später zusammen mit geo-konzept umgesetzt wurde.

     

     

    Die Umsetzung

    Im Einzelnen wurde ein Standardtraktor mit einen automatischen Lenksystem, dem Trimble AgGPS RTK Autopilot ausgerüstet. Die für die Maisaussaat verwendete Sämaschine wurde mit einer automatischen Steuereinrichtung versehen, so dass das Signal aus dem GPS-System zur Auslösung der Saatgutzufuhr für die einzelnen Parzellen übertragen werden konnte.

     

    Um nun die Parzellen am Computer zu erstellen, war ein Planungsprogramm notwendig. Dieses führt alle Informationen eines Feldversuchs zusammen und stellt sie dem Führungssystem auf dem Traktor zur Verfügung.

     

    Da ein solches Programm noch nicht auf dem Markt erhältlich war, stellte die LfL einen Planungsauftrag an geo-konzept.

     

    Das Ergebnis, war ein benutzerfreundliches Programm, welches auf der bereits vorhandenen Plattform von MiniGIS aufbaut. Das Programm ist in der Lage, Ausgangsdaten von Parzellenversuchen aus dem bundesweit eingesetzten Datenbankprogramm für das Versuchswesen PIAF zu übernehmen und ergänzt die Maßangaben für die Parzellen (Breite, Länge,
    Wegbreite) und die Angabe der Lage der Versuchsfläche (Koordinaten der Eckpunkte) automatisch, um die für die Aussaat des Versuches
    notwendige Steuerdatei zu erstellen. Stehen keine Informationen von PIAF zur Verfügung, hat der Versuchsansteller die Möglichkeit, die Anzahl der Spalten und Zeilen zusammen mit den Maßen (Breite, Länge, Wegbreite) einzugeben und den Parzellenblock auf dem Bildschirm zu platzieren.
    Danach berechnet das Programm die Steuerdatei für das Lenksystem. 

     

    Die Folge dieses Zusammenspiels von Lenksystem, Steuereinrichtung und Planungsprogramm ist eine automatische satelliten-unterstützte Steuerung sowohl des Traktors in der Fahrspur als auch der Aussaat der Parzellen.

     

     

    Das Ergebnis

    Somit entfallen aufwändige sowie zeitintensive Vermessungsarbeiten und Markierungen auf der Versuchsfläche wie Spuranreißer und Kreidestriche.
    Laut der LfL stellt das System eine wesentliche Arbeitserleichterung im Versuchswesen dar und soll in den nächsten Jahren eine möglichst breite Anwendung bei der Anlage von pflanzenbaulichen Versuchen an der LfL finden.

  • Landwirtschaftsmeister Jörg Schrieber arbeitet auf seinem 400 ha Ackerbaubetrieb in Lehre mit dem Lenkassistent Trimble EZ-Steer - und ist begeistert!

    Landwirtschaftsmeister Jörg Schrieber arbeitet auf seinem 400 ha Ackerbaubetrieb in Lehre mit dem Lenkassistent Trimble EZ-Steer - und ist begeistert!


    Ich setze mein Trimble EZ-Steer 500 System mit AgGPS 332 Antenne sehr vielfältig ein: Zur Vermessung, Bodenbeprobung und Ertragskartierung, auf dem Mähdrescher und bei verschiedenen Applikationen mit Anhängestreuer und Anhängerspritze. Auch bei der Ausbringung von Grundnährstoffen ohne Fahrgassen lenkt EZ-Steer den Schlepper zuverlässig.

    Den größten wirtschaftlichen Nutzen erzielt das System bei der Grundbodenbearbeitung mit einem 5,7 m Grubber und einem 220PS Schlepper. Kalkuliert man mit einer durchschnittlichen Überlappung von 7,5 %, so ergibt sich eine Kosteneinsparung von ca. 2400 € jährlich.

    Grundsätzlich steigt durch den Einsatz von EZ-Steer die Arbeitsqualität erheblich, da der Fahrer sich viel mehr auf das Gerät konzentrieren kann.

    Sehr positiv ist das schnelle Umrüsten auf andere Schlepper, die Verwendung von verschiedenen DGPS Signalen und das zufrieden stellende Arbeitsergebnis auch ohne DGPS bei der Bodenbearbeitung.

    Überaus positiv ist die Betreuung durch die Fa. geo- konzept. Gerade bei komplexen elektronischen Systemen benötigt man ab und zu eine Hotline, an der Fachleute zu erreichen sind.

  • Die Firma Thiermann bewirtschaftet verschiedene Betriebe in ganz Deutschland. Unter anderem werden 650 ha Spargel und 55 ha Erdbeeren angebaut. Die Arbeit auf dem Feld soll mit Hilfe von genauer Satellitennavigation noch wirtschaftlicher gemacht werden. Geplant ist der Einsatz eines Trimble Autopiloten mit RTK-Genauigkeit (< 2,5 cm).

    Die Firma Thiermann bewirtschaftet verschiedene Betriebe in ganz Deutschland. Unter anderem werden 650 ha Spargel und 55 ha Erdbeeren angebaut. Die Arbeit auf dem Feld soll mit Hilfe von genauer Satellitennavigation noch wirtschaftlicher gemacht werden. Geplant ist der Einsatz eines Trimble Autopiloten mit RTK-Genauigkeit (< 2,5 cm).


    Ausgangssituation
    Der Autopilot von Trimble ermöglicht präzise Grundboden- und Grünlandarbeiten sowie Düngen und Spritzen mit höchster Effizienz. Seine Stärken spielt er vor allem bei Reihen- und Sonderkulturen und im Gemüsebau aus, wo es auf höchste Lenkleistung auch bei niedrigen Geschwindigkeiten ankommt. Diese Vorteile gegenüber der manuellen Lenkung möchte die Firma Thiermann für den Anbau von Spargel für sich nutzen.

    Problem/Wunsch
    Stillstandszeiten wegen schlechter Sichtverhältnisse, schnelle Ermüdung der Fahrer, hohe Maschinenkosten und geringe Produktivität drohten, den Gewinn im Spargelanbau bei steigenden Kosten empfindlich zu schmälern. Um den Spargelanbau effizienter zu gestalten und weiterhin konkurrenzfähig zu bleiben, möchte Betriebsleiter Karsten Freyer in Zukunft mit einem Autopiloten mit RTK-Genauigkeit arbeiten.

    Umsetzung
    RTK-FestinstallationDie Firma Thiermann entscheidet sich, nach einer Vorführung des Autopiloten im Frühjahr 2005, für einen Fendt Vario mit Trimble RTK-Autopilot. Die Erwartungen an das System wurden in vielfacher Hinsicht übertroffen.

    Ergebnis
    Freyer und seine Mitarbeiter waren überrascht, wie einfach der Trimble Autopilot zu bedienen ist. Nach Abschluss der ersten Kampagne zeigte sich: "... dass wir die Produktivität um 30 % gesteigert haben", so Freyer. Dank des automatischen Lenksystems wurde die Vorfahrtsgeschwindigkeit erhöht. Außerdem konnte der Spargel über 24 Stunden in drei Schichten gepflanzt werden. Karsten Freyer: "Auch die Arbeitsqualität wurde gegenüber vorherigen Kampagnen stark verbessert, da alle Spargelpflanzen exakt mittig in den Damm gesetzt werden."

    Dies erleichtert den später erforderlichen Dammaufbau erheblich. Auch das Aufdämmen kann mit Trimble Autopilot in der Nacht und in den frühen Morgenstunden - selbst bei Nebel - durchgeführt werden.

    Freyer schätzt, dass er für diese Arbeiten statt bisher fünf, künftig nur noch drei Traktoren benötigt. Die Kosten der Arbeitserledigung werden aufgrund sinkender Maschinenkosten deutlich reduziert. "Es besteht kein Zweifel, dass sich für den Betrieb der Einsatz des automatischen Lenksystems schon im ersten Jahr voll ausgezahlt hat", so Freyer.

    Autopilot mit Low-Speed Option
    Während der nächsten Pflanzkampagne auf den Erdbeerfeldern wurde der Trimble Autopilot mit der neuen Low-Speed-Option eingesetzt. Damit konnte der Schlepper mit weniger als 200 m/h automatisch gelenkt werden. Für die Firma Thiermann steht außer Frage, dass der nächste betriebseigene Schlepper ebenfalls mit einem automatischen Lenksystem ausgerüstet wird.

  • Die Bundeswaldinventur (BWI) ist eine deutschlandweite forstwirtschaftliche Großrauminventur auf Grundlage des Bundeswaldgesetzes. Sie schafft die unentbehrliche Datengrundlage zur Abschätzung forstlicher Produktionsverhältnisse für forst-, handels- und umweltpolitische Planungen und Entscheidungen. Bis Heute wurde die BWI in Gesamtdeutschland zweimal durchgeführt, die nächste Inventur ist für die Jahre 2011/2012 geplant.

    Die Bundeswaldinventur (BWI) ist eine deutschlandweite forstwirtschaftliche Großrauminventur auf Grundlage des Bundeswaldgesetzes. Sie schafft die unentbehrliche Datengrundlage zur Abschätzung forstlicher Produktionsverhältnisse für forst-, handels- und umweltpolitische Planungen und Entscheidungen. Bis Heute wurde die BWI in Gesamtdeutschland zweimal durchgeführt, die nächste Inventur ist für die Jahre 2011/2012 geplant.


    Durchführung der BWI
    Screenshot BWI-Nav 1Um zuverlässige Daten über die Waldentwicklung auf Jahre zu bekommen, ist es unabdingbar, die festgelegten Stichprobengebiete (Trakte) auch immer wieder zuverlässig und exakt aufzufinden. Die Wiederholung der BWI muss immer in denselben Gebieten erfolgen: Permanente Stichproben sind die Grundlage für die Erfassung von Veränderungen des Waldes durch Zuwachs, Nutzung oder Mortalität. Nur so ist die Kontrolle und Sicherung der Nachhaltigkeit für den gesamten Wald im Land und eine belastbare Abschätzung der künftigen Nutzungsmöglichkeiten für den Rohstoff Holz möglich.

    Problem: Eindeutig ungenau!
    Bisher wurden die Trakte zwar in einem allgemein gültigen Koordinatennetz referenziert, das Auffinden war aber problematisch. Die Trakte konnten nur über Koppelungen, also über Entfernungs- und Winkelangaben von Bezugspunkten wie Grenzsteinen aus gefunden werden. Besonders exakt ist diese Technik aber nicht.

    Lösung: Exakte Verortung mit geo-konzept
    Um genauer und zuverlässiger arbeiten zu können, lag es nahe, exakte Satellitennavigation zur Verortung und zum wieder finden der Trakte einzusetzen. Die geo-konzept GmbH liefert für die BWI die satellitengestützte Vermarkung mit genauen GPS-Daten der Testflächen. Mit dem einzigartigen Know-how der geo-konzept zur exakten satellitennavigation werden die permanenten Beobachtungsflächen zuverlässig wieder gefunden und in das Gauss-Krüger-Koordinatensystem eingeordnet.

    Mit BWI-Nav einfach schneller ans Ziel!
    BWI-Nav ist die von geo-konzept entwickelte Software zum Auffinden der Stichprobenpunkte die gleichzeitig noch nicht erfasste Trakte mit exakten GPS-Koordinaten versehen kann. Damit wird die zukünftige Navigation zum Zieltrakt deutlich einfacher und vor allem schneller! Das komplette System besteht aus einem mobilen Rechner mit Touchscreen, einer GPS-Antenne und eben der Software BWI-Nav von geo-konzept. Mit dazu gehört auch eine Datenbank, die bereits bekannte Informationen liefert (etwa die Ergebnisse der letzten BWI) als auch neue Informationen abspeichert. Der Zieltrakt wird bei der Suche auf dem Bildschirm angezeigt, die Detailschärfe nimmt bei der Annäherung permanent zu. Zur besseren Orientierung werden auch Ortsmarken und Navigationshilfen wie Grenzsteine oder Bäume und Baumarten angezeigt. Trakte ohne oder mit nur ungenauen GPS-Koordinaten werden von BWI-Nav per Knopfdruck mit den exakten und korrekten Navigationsdaten versehen.

    Ergebnis
    Die Zeitersparnis beim Arbeiten mit BWI-Nav beträgt etwa 50%, die Arbeit wird leichter und Gefahren für die Investiturtrupps werden reduziert. So lautet die Bewertung für BWI-Nav durch die Technischen Universität München. Und weiter: Der Einsatz des Programms bei der Navigation bringt eine Kostenersparnis, die höher ist als die aufgewendeten Kosten für die Programm-Entwicklung und die zusätzliche Hardware. Außerdem wird wertvolle Lageinformation erfasst[…]. Damit sind neben den wirtschaftlichen Vorteilen der Gegenwart auch solche für die Zukunft sichergestellt. Daneben ist durch den Einsatz des Systems erstmals eine präzise (< 5 m) Vermessung der Trakte möglich, die mit einem Minimum an Aufwand erfolgt […].


    In: M.Köhl und H.D.Quednau (Hrsg): Tagungsband der 14. Tagung der Sektion Forstliche Biometrie und Informatik der DVFFA in Tharandt 2002

Anwendungsberichte aus Bergbau
  • In vielen Steinbrüchen in Deutschland und Österreich bewähren sich die Sprengplanungssysteme der geo-konzept GmbH täglich aufs Neue und tragen ihren Teil zu sicheren und effizienten Sprengungen bei.

    In vielen Steinbrüchen in Deutschland und Österreich bewähren sich die Sprengplanungssysteme der geo-konzept GmbH täglich aufs Neue und tragen ihren Teil zu sicheren und effizienten Sprengungen bei.


    Eine ganz besondere Aufgabe

     „Diese Erfahrung und unsere technische Kompetenz konnten wir nun für eine ganz besondere Aufgabe nutzen“, sagt Johannes Kutschera, Leiter der Bergbauabteilung bei geo-konzept. Die Deutsche Bahn hatte beschlossen, ein künstliches Felsentor an der Bahnstrecke zwischen Neumarkt in der Oberpfalz und Regensburg zu sprengen. Der Unterhalt für „den kürzesten Bahntunnel Deutschlands“ war zu teuer geworden, die Sicherheit des bröckelnden Gesteins konnte anders nicht mehr aufrecht erhalten werden. Die Sprengplanung und -vorbereitung erfolgte bei laufendem Bahnbetrieb – eine große Herausforderung für die Ingenieure und Planer, die dazu auf die Zusammenarbeit mit geo-konzept setzten.

     

    Umsetzung

    In enger Zusammenarbeit mit dem erfahrenen Sprengsachverständigen Ulrich Mann entwickelte das Team von geo-konzept ein detailliertes dreidimensionales Modell der Sprenganlage. Durch den Einsatz von Laserscannern und hochgenauen GPS-Systemen entstand vor Ort ein dichtes Netz von Messpunkten, das am PC als Grundlage für die Planung der Bohrlöcher diente. Der Sprengsachverständige Mann konnte mithilfe der Planungssoftware Quarry6 die Lage, Richtung und Länge der Bohrlöcher festlegen. Diese Daten wurden schließlich von schwindelfreien Mitarbeitern von geo-konzept mittels hochgenauen GPS-Systemen auf das Felsentor übertragen. Hier übernahmen dann österreichische Spezialisten das Bohren der Sprengbohrlöcher.

     

    Zu einem ersten Härtetest kam im Rahmen des Projekts die neue Zündplansoftware Quarry Detonator, eine Eigenentwicklung der geo-konzept-Bergbauabteilung. Immerhin mussten Ladungen, Zünder und Verzögerer für mehr als 200 Bohrlöcher geplant werden. „Mit dem neuen Programm konnte ich die Planung wesentlich schneller durchführen, gleichzeitig wurde alles umfassend und übersichtlich dokumentiert“, so die Einschätzung Ulrich Manns nach dem Projekt. Der Zeitvorteil bei der Planung war in diesem Fall besonders wertvoll. Die Bahn hatte einen strikten Zeitplan vorgegeben. Bereits eine Woche nach der Sprengung musste der Verkehr auf der Strecke wieder fließen.

     

     

    Ergebnis

    Schließlich konnte das spannende Projekt pünktlich und erfolgreich abgeschlossen werden. Wie geplant sank das Felsentor in sich zusammen, begleitet von einigen hundert Schaulustigen. Ein großer Erfolg für die beteiligten Ingenieure, Baufirmen und die Sprengplanungssysteme der Firma geo-konzept.

  • Die Basalt-Actien-Gesellschaft (Basalt AG) ist ein nicht börsennotiertes Unternehmen der Wilh. Werhahn KG. Sie produziert in über 450 modernen Betriebsstätten mineralische Rohstoffe für Tief-, Verkehrswege-, Wasser- und Gleisbau, private und öffentliche Bauträger sowie Steinwollehersteller. In 112 Steinbrüchen (davon 101 in Deutschland) wurden 2006 mehr als 52 Millionen Tonnen abgebaut.

    Die Basalt-Actien-Gesellschaft (Basalt AG) ist ein nicht börsennotiertes Unternehmen der Wilh. Werhahn KG. Sie produziert in über 450 modernen Betriebsstätten mineralische Rohstoffe für Tief-, Verkehrswege-, Wasser- und Gleisbau, private und öffentliche Bauträger sowie Steinwollehersteller. In 112 Steinbrüchen (davon 101 in Deutschland) wurden 2006 mehr als 52 Millionen Tonnen abgebaut.


    Ausgangssituation
    Die Basalt AG legt in Ihrem Kerngeschäft, dem Abbau von Material in Steinbrüchen, besonderen Wert auf sichere und effiziente Sprengungen. Ständig ist das Unternehmen auf der Suche nach Techniken und Geräten, die sowohl den wirtschaftlichen Erfolg als auch die Sicherheit für Mitarbeiter und Umgebung der Steinbrüche erhöhen. Das Unternehmen gilt als eines der modernsten und innovativsten Vertreter in der Baubranche. Die Innovativen Angebote für Laserscanning und Bohrlochvermessung der geo-konzept GmbH wurden bei der Basalt AG 2008 auf den Prüfstand gestellt.

    Problem/Wunsch
    Die Vorstellung des umfassenden Systems zur Bruchwandvermessung und Bohrlochkontrolle der geo-konzept hat das Interesse geweckt. Nach einer Vorführung stand außer Frage, dass die Basalt AG mit einer Einführung ihre Sprengungen sowohl wirtschaftlich erfolgreicher als auch deutlich sicherer durchführen kann. Durch die Kenntnis der exakten Sprengparameter ist, nach heutigem Stand der Technik, eine optimale Sprengung garantiert.

    Lösung
    Auch anspruchsvollste Sprengungen lassen sich mit dem umfassenden System der geo-konzept schnell, sicher und wirtschaftlich durchführen. Das System besteht aus:
    • Laserscanner Pulsar Fast Scan Profiler für die Bruchwandvermessung
    • Bohrlochsonde Pulsar Blasthole Probe Mk3 zur Bohrlochkontrolle
    Schlecht fraktioniertes Haufwerk, Verschwendung von Sprengstoff, Steinflug und unnötige Erschütterungen gehören damit der Vergangenheit an. Die Vorteile des Systems sind bestechend:

    Alle Daten in einer Hand
    Pulsar LaserscannerDer Laserscanner liefert exakte 3D-Daten von der Bruchwand. Nach dem Auslegen der Sprenganlage, können Parameter wie Bohrwinkel, Bohrtiefe, Bohrrichtung, Unterbohrung und gewünschte Vorgabe in der Profilansicht, im Grundriss und in der 3D-Ansicht optimiert werden.
    Zur Bedienung des gesamten Systems wird nur eine Person benötigt, die alle Schritte ohne vermessungstechnische Spezialkenntnisse durchführen kann. Auch hier ist das System nutzerfreundlich und wirtschaftlich.

    Exakte Daten machen jede Sprengung sicher und effizient
    Der entscheidende Vorteil bei der Erstellung des Bohrplans mit dem System von geo-konzept ist, dass die Sprenganlage über ein genaues 3D-Modell der realen Bruchwand und der realen Bohrlochverläufe kontrolliert werden kann. Die Kontrolle der Bohrlöcher wird schnell und umkompliziert mit der Bohrlochsonde durchgeführt. Sie liefert genaue 3D-Daten zu Ansatzpunkt, Neigung und Tiefe. So lässt sich einfach überprüfen, ob die gewählten Vorgaben eingehalten werden oder nicht. Bestehen Abweichungen, ist der Abstand von Bohrlöcher z.B. zu gering, kann der Sprengbeauftragte entsprechend eingreifen und die Planung optimieren. Beispielsweise durch geänderte Sprengstoffmengen oder Blindbefüllungen.

    Optimierung und Dokumentation
    Alle Daten werden zusammengefasst und die Sprenganlage nach den gewünschten Vorgaben überprüft. Das Risiko, das reine Erfahrungswerte, Schätzungen und Unkenntnis des Bohrlochverlaufs darstellen, ist damit gebannt. Die Sprengplanung stützt sich dabei auf die beste und effektivste Vermessungstechnik, die zurzeit angeboten wird. Besser lässt sich eine Großbohrlochsprengung nicht planen, dokumentieren und durchführen.
    Der gesamte Arbeitsablauf wird präzise dokumentiert. Jeder einzelne Schritt - von der Vermessung über die Planung, Anlage, Kontrolle und Optimierung bis hin zur Sprengung - ist belegt. Damit wird nicht nur der gesetzlichen Dokumentationspflicht genüge getan, auch die Basalt AG profitiert davon: Einsparungspotentiale ergeben sich über eine gute Dokumentation fast von allein.

    Umsetzung
    Im Winter 2007 wurde das System zur umfassenden Sprengplanung bei der Basalt AG mehrmals vorgeführt. Laserscanner und Bohrlochsonde haben in kürzester Zeit überzeugt: Die Basalt AG hat sich im Frühjahr 2008 für den Kauf von 8 Laserscannern, der Software QuarryPocket für den mobilen Einsatz und 8 Bohrlochsonden entschieden.
    Die Einführung von Geräten und Software ist auch mit Schulungen zur effizienten Nutzung verbunden. Innerhalb weniger Tage nach dem Kauf konnten die 8 Systeme zur Sprengplanung eingesetzt werden.

    Ergebnis
    Mit der Einführung der Systeme zur Sprengplanung ist die Arbeit in den Brüchen der Basalt AG deutlich wirtschaftlicher und sicherer geworden. Ein Großteil der 102 Brüche in Deutschland nutzt sie heute für die Sprengplanung. Als wertvoller Nebeneffekt werden z.T. auch die georeferenzierten Risswerkskarten mit Hilfe der Laserscans fortgeschrieben.

Anwendungsberichte aus Komponenten
  • Die Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR) ist das geowissenschaftliche Kompetenzzentrum und der Geologische Dienst des Bundes. Ein wichtiger Bereich ist die Geo-Risikoforschung

    Die Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR) ist das geowissenschaftliche Kompetenzzentrum und der Geologische Dienst des Bundes. Ein wichtiger Bereich ist die Geo-Risikoforschung


    Ausgangssituation
    Die BGR war bei der Risikoabschätzung auf Datenerhebungen in sehr eng umgrenzten Gebieten oder auf Berechnungen und Schätzwerte angewiesen. Datenerhebungen waren kosten- und zeitintensiv und nur unzureichend in Qualität und Menge.

    Problem/Wunsch
    3D-Modell FelswandMit der marktreife der Laservermessungstechnik Ende der 90er Jahre wurde der Wunsch laut, diese Technik für die großflächige Vermessung von Landschaften „Wir wollten unsere Berechnungen so sicher und zuverlässig wie möglich machen – ohne TLS war das undenkbar“, so Steffen Prüfer von der BGR.

    Lösung
    Die Lösung, die gestiegenen Anforderungen an die BGR zu erfüllen, besteht in der Verwendung moderner, zuverlässiger Lasermesssysteme für die Risikoforschung. Gegenüber der klassischen Datenerfassung punktet das Laserscanning mit exakten Daten, Millionen von Referenzpunkten und der Aufzeichnung tatsächlicher geologischer Bewegungsvorgängen – mit geringstem Geld- und Zeitaufwand.

    Umsetzung
    Die BGR hat sich 2007 für einen der führenden Laserscanner auf dem Markt entschieden: Den Optech ILRIS 3D, vertrieben von der geo-konzept GmbH. ILRIS ist hochmobil, bietet eine ungeschlagene Reichweite und ist besonders robust – ideal für den Einsatz im Gelände.

    Ergebnis
    „Mit der Lasertechnik ist nun eine echte flächenhafte Erfassungen von Gelände bei sehr hoher Auflösung und mit sehr geringem Zeitbedarf möglich“, so Steffen Prüfer von der BGR. „Dadurch können wir wesentlich genauer arbeiten, beobachten und analysieren. Die komplette Datenerfassung erfolgt berührungslos von sicheren Standpunkten aus.“
    Durch die einzigartige Reichweite des ILRIS-Scanners von bis zu 1.800m, sind heute Messungen möglich, an die früher nicht zu denken war.

    Zitate
    „geo-konzept bietet eine sehr spezifische und äußerst kundenfreundliche Betreuung, wie wir sie bisher selten erfahren haben. Wenn wir Fragen haben, dann bekommen wir auch kurzfristig kompetente Antworten.“

    „geo-konzept konnte uns speziell auf unsere Anforderungen zugeschnittene Lösungen bieten, z.B. was die Bereitstellung neuer Workflows betrifft. Auch einer kurzfristig notwendigen Ad-hoc Unterstützung bei den Geländearbeiten kam geo-konzept spontan und unbürokratisch nach.“

    „Bei geo-konzept werden wir auch mit unseren speziellen, fachspezifischen Problemen nicht alleine gelassen. Man merkt, dass die Kundenzufriedenheit oberste Priorität hat.“